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Luft holen
8 Tipps, wie Mama entspannt bleibt

Als frisch gebackene Mutter musst du ganz schön was leisten. Dafür brauchst du einen langen Atem und immer wieder Relax-Momente.

Alles dreht sich ums Baby. Das ist in der ersten Zeit nach der Geburt normal und gut so. Aber: Du als frisch gebackene Mama darfst dabei nicht zu kurz kommen. Damit du die neue Herausforderung langfristig gut meisterst, musst du dich auch um dich selbst kümmern. Der wichtigste Grundsatz dabei lautet: Nutze Babys Schlafenszeit für dich. Entweder, indem du selbst ein Nickerchen machst oder mit folgenden Übungen:

1. Setze alles daran, jeden Tag eine halbe Stunde für dich zu haben. Zum Beispiel, um dich ungestört in der Badewanne zu entspannen. Wofür das gut ist: der notwendige Ausgleich für die umfassenden alltäglichen Aufgaben.

2. Einfach mal bewusst ein paar Minuten aus dem Fenster schauen. Wofür das gut ist: den Kopf freimachen und mit Stress besser klarkommen.

3. Zwischendurch innehalten und dreimal tief ein- und ausatmen. Wofür das gut ist: Konzentration auf dich selbst; bei dir selbst bleiben.

4. Bereite dir ganz bewusst ein warmes Getränk, zum Beispiel einen leckeren Tee. Setze dich gemütlich hin und trinke den Tee in aller Ruhe, ohne etwas anderes dabei zu tun. Mache daraus ein Ritual, das du jeden Tag wiederholst. Wofür das gut ist: dich selbst wichtig nehmen und dir Ruhe gönnen.

5. Im Vierfüßlerstand langsam vom „Katzenbuckel“ ins Hohlkreuz wechseln und wieder zurück: Beim Hochwölben des Rückens den Kopf nach unten auf die Brust bewegen und dabei ausatmen. Beim Hohlkreuz den Kopf in den Nacken legen und einatmen. Langsame, fließende Bewegungen. Schon etwa zehn Wiederholungen sorgen für neue Energie. Wofür das gut ist: entlastet den Rücken.

6. Die Handflächen vor der Brust flach aufeinanderlegen, die Fingerspitzen zeigen nach oben. Beim Einatmen die Arme nach oben zur Decke strecken, die Handflächen bleiben die ganze Zeit aufeinander. Dabei den Kopf etwas in den Nacken legen. Oben die Hände öffnen und sie beim Ausatmen mit den Handflächen nach unten seitlich im Bogen runter bewegen. Anschließend treffen sich die Hände wieder vor der Brust. Mindestens drei Wiederholungen. Wofür das gut ist: neue Energie durch frischen Sauerstoff.

7. Gerade wenn du stillst, bekommst du früher oder später deine Brustwirbelsäule zu spüren. Um diese zu entlasten, hilft folgende Übung: Hände falten und die Arme ausgestreckt parallel zum Boden nach vorne strecken. Dabei den Kopf auf die Brust sinken lassen und den oberen Rücken bewusst nach hinten wölben (Buckel). Schultern nach vorne ziehen, um den Rücken noch mehr zu dehnen. Einige Sekunden halten. Anschließend die Gegenbewegung: Falte die Hände hinter dem Rücken und führe die gestreckten Arme langsam ein Stück weit nach oben. Die Schultern nach hinten ziehen und den Rücken gerade lassen. Wofür das gut ist: öffnet den Brustbereich und wirkt ausgleichend. Hilft bei Schmerzen im oberen Rücken.

8. Wenn du deinen Partner mit einbeziehen kannst, ist diese kleine Übung Luxus pur: Lege dich bequem auf die Seite oder – wenn möglich – auf den Bauch. Dein Partner legt eine Hand zwischen deine Schulterblätter, die andere auf dein Steißbein. Einige Minuten so verharren. Wofür das gut ist: Die reine Berührung an diesen sensiblen Körperstellen lässt dich entspannen. 

Wenn du diese Tipps so oft wie möglich beherzigst, dürfte der neue Alltag ein Stückchen leichter von der Hand gehen.

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