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Auf dem Prüfstand
Hinter den Kulissen: zu Besuch im Tchibo-Prüflabor

Unsere Mama-REPORTERIN Sonja wollte wissen, wie das Handelsunternehmen Tchibo auf Qualität achtet. Im Hamburger Prüflabor hat sie sich mit ihren beiden Kindern Leo (9) und Mia (7) einmal umgesehen.

Tchibo kennt jeder. Dachte ich vorher. Bevor ich den Kindern versucht habe zu erklären, was wir heute machen. Natürlich kannten sie "Tchibo" nicht. Aber jetzt wissen sie, dass es dort "alles" gibt. Nicht alles auf einmal, sondern über das Jahr verteilt. Alles. Nur Computer zum Zocken, die gäbe es wohl nicht, sage ich dem Neunjährigen. Findet er dann auch gar nicht so schlimm, denn in dem Gang, durch den wir gerade gelotst werden, gibt es ein Schaufenster mit einem riesigen Ananas-Schwimmring. Der ist super! "Hier testen sie, ob der Schwimmring auch schwimmt. Und nicht die Luft verliert. Zum Beispiel. Lassen wir uns mal überraschen", sage ich.

An Puppen werden die Stoffmuster mehrfach geprüft

Ein paar Gänge, eine gewundene Treppe und eine Fahrstuhlfahrt später sind wir da: ein großer Raum voller Kleidung. Kleidung auf Tischen, Kleidung an Kleiderstangen, Stellwände beklebt mit Bildern von Kleidung und Anziehpuppen in Kinder- und Erwachsenengröße bekleidet mit Hosen, Shirts und Kleidern.

"Hier testen wir die Muster von unseren Lieferanten und ziehen sie dann unseren Puppen hier an. So prüfen wir, ob die Schnitte stimmen", erklärt uns Silvia Eppel. "Wir probieren an den Puppen aus, ob die Ärmel richtig sitzen, und ob die Größenverhältnisse der Aufdrucke stimmen. Dann werden die Muster gewaschen und nochmal getestet." Ein externes Institut prüft die Muster auf Schadstoffe. Und: "Das Babysortiment ist komplett mit dem GOTS-Siegel ausgezeichnet, einem der strengsten, unabhängigen Öko-Textil-Siegeln", ergänzt Silvia. "Wir testen hier auch, ob die Kleidung die Waschgänge übersteht. Wir haben einen Raum voller Waschmaschinen", erzählt Christine Bergholz, auch Qualitätsprüferin Textil. "Da prüfen wir dann, ob die Farben bleiben und die Teile nicht beschädigt werden."

Nachhaltig und praktisch: Kleidung mieten statt kaufen

Ganz neu ist, dass man Tchibo-Kinderkleidung auch mieten kann. Tolle Idee, das erleichtert das "Kleidungs-Management" – ich denke an die Kisten voller ausrangierter Kleidung in unserem Keller. Und wie praktisch es tatsächlich ist, die Kleidung immer für eine Saison zu mieten. "Bisher haben wir in unserem Tchibo-Share-Programm ein gutes Feedback bekommen", sagt Barbara Kolmich. Anscheinend machen die Qualitäts-Experten hier also einen wirklich guten Job. Denn das spricht für die Strapazierfähigkeit und gute Qualität der Tchibo-Kleidung. Schließlich soll und muss die Kleidung bis zu fünf Durchläufe überstehen.

Jetzt geht es weiter in die Versuchsküche. Die "Hexenküche". Die ist voller spannender Geräte. Meine beiden Nachwuchsreporter sehen sich gespannt um. "Hier testen wir die rund 300 Küchenartikel, die es bei Tchibo pro Jahr zu kaufen gibt", erklärt Sigi Brunnbauer. "Diese Eismaschine kommt jetzt auf den Markt. Habt ihr Lust, die mal auszuprobieren?" Oooooh ja! Die beiden nicken heftig. Kirscheis wollen sie machen. Der Tester holt zwei Schälchen aus dem Gefrierschrank. Den "Ice Cream Maker". Der ist innen beschichtet. Kirschsaft hinein. Und rühren und von den Wänden abkratzen. Die beiden sehen erstaunt zu, wie der Saft von den Wänden her gefriert. Nach wenigen Minuten haben sie sich selbst ein leckeres und gesundes Slush-Eis zubereitet. "Wir testen hier nicht nur, ob es funktioniert. Wir prüfen auch, ob die Kühlkraft für mehrere Eisportionen reicht", erklärt Brunnbauer. "Und mögt ihr vielleicht auch Pfannkuchen?", fragt Nico Gottschlich, sein Kollege. "Die eignen sich für den Test von Pfannen sehr gut. Damit können wir überprüfen, ob die gleichmäßig bräunen."

Die Nachwuchsreporter machen den Pfannkuchentest

Und die kann man so schön in der Luft wenden. Schon wirbelt der Pfannkuchen in die Höhe. Die Kinder sind begeistert. "Noch mal!", ruft Mia. "Höher, höher!" Pfannkuchen testen ist super, findet sie. Leo traut sich am Ende sogar selbst, mal einen Pfannkuchen in die Luft zu werfen. Klappt! Und landet sogar wieder in der Pfanne. Er ist stolz und wird ab sofort bei uns zu Hause die Pfannkuchen wenden. "War das toll!", meinen beide Kinder einhellig, als wir wieder Hand in Hand das große Tchibo-Gebäude verlassen. "Können wir da noch mal hin?"

Übrigens: Der Neunjährige hat sich beim Abendessen mit Olivenöl bekleckert. Auf Hose und Shirt. "Die schönen neuen Sachen! Nicht schon am ersten Tag!", habe ich gestöhnt. Ist aber alles rausgegangen. Bei nur 40 Grad. Und die Sachen sehen immer noch aus wie neu.

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