"Landal Het Vennenbos" Niederlande: Urlaub im grünen Ferienpark

Manchmal muss man einfach raus. Und weil in den Familienparks der Niederlande „draußen“ auch oft wirklich „draußen“ heißt, hat Leonie Lutz mit ihrer Familie dem Ferienpark „Landal Het Vennenbos“ in Nord-Brabant einen Besuch abgestattet.

 

"Mama, hier nehmen wir an einem Wochenende drei Kilo zu, ok???“, schaut mich meine Große (11) mit freudigen Augen an, als wir das Familien-Buffetrestaurant des Ferienparks betreten. Sie sollte übrigens recht behalten. Denn so viel vorab: Wir haben exzellent gegessen während unseres Wochenendtrips in Holland. Aber immer der Reihe nach ...

 

Hier ist alles da, was Langeweile und Familienstress verhindert 

Nach weniger als zwei Stunden Fahrt haben wir von Köln aus ziemlich fix unser Ziel erreicht. Der Check-in vor Ort ging ratzfatz, dafür haben jede Menge Mitarbeiter gesorgt. Wir fanden das ziemlich klasse, denn es gibt doch nichts Ernüchternderes, als endlich angekommen zu sein und sich dann auch noch in eine lange Schlange an der Rezeption einreihen zu müssen. 

Unsere Unterkunft haben wir auch prompt gefunden. Ein einfaches, praktisches Ferienhaus, mit Küchenzeile, Gasherd und Mikrowelle, zwei Schlafräumen, Bad mit Wanne, Terrasse – und einem Kamin. Alles vom Stil her nicht luxuriös, und das hat auch seinen Grund: Immerhin kommt man in den „Landal GreenPark“, um im Grünen, also draußen, zu sein. Heißt: Wetterfeste Kleidung darf im Koffer nicht fehlen! 

 

Die sind mit‘m Radl da: Mami-REPORTERIN Leonie mit Töchterchen Lina.

Apropos Koffer: Nicht rein mussten Basics wie Spülmittel, Geschirrtücher, Tee und Kaffee. Das alles stand in der Küche bereit, dank des gebuchten Handtuchpakets und der Leih-Bettwäsche konnten wir auch prompt einziehen. Alles war da, sogar ein Fläschchen Rotwein stand als Begrüßung auf dem Tisch. 

Beim Fahrradverleih haben wir uns direkt Räder besorgt; auch Helme konnte man leihen und für die Kleinste gab es sogar einen Kindersitz. Und dann ging unsere dreitägige Entdeckungsreise los.

Lina und ihre große Schwester Lilly testen die Rutsche.

Wir eroberten den großen Spielplatz mit Schaukel, Klettergerüst und Seilbahn. Lina (1) freute sich über den zusätzlichen Baby-Spielplatz, bei dem alles etwas niedriger und weniger gefährlich ist. Spaß hatten wir auch im Streichelzoo. Es gab sooo viele Tiere, wie Babyschweine, Hühner, Hasen, Ziegen, Esel, und die – zur Freude meiner kleinen Tochter – fast alle frei herumgelaufen sind. Herrlich! Wenn man mehrere Tage hier verbringt, ist die Kinderbetreuung „Bollo-Club“ sicher hilfreich. Da wir nur ein Wochenende dort waren, kam es für uns nicht infrage. 

Wirklich beeindruckt hat uns, wie viel man draußen unternehmen kann – weil im „Landal Het Vennenbos“ einfach viel angeboten wird. Wenn man nicht möchte, muss man das Gelände nicht verlassen, um etwas zu erleben – alles ist vor Ort: Tennisplätze, Bootsverleih, Fußballplatz, Bowling, Billard, Restaurants, Supermarkt, Geschenke-Shop und ein Indoor-Badeparadies. An unserem ersten Abend waren wir im Familien-Buffetrestaurant mit Salat- und Käsebar, Kinder-Dinner-Ecke, Dessertbuffet, Suppentheke und offenen Grills, an denen Steak und Fisch auf den Punkt zubereitet wurden. Und: Es gab eine Babygläschen-Station! Toll – so etwas hatte ich noch nie gesehen. Für die Kids lagen Stifte und Unterlagen auf dem Tisch und es gab unfassbar viele Hochstühle für die Allerkleinsten. 

 

Immer ein Lächeln für die Kids

Am zweiten Abend haben wir das Restaurant „Woods“ getestet. Von den drei Gängen haben wir nur zwei geschafft – so reichhaltig waren die Gaumenfreuden! Im etwas edleren Ambiente des „Woods“ war der Wohlfühlfaktor einfach herausragend. Denn wenn sich einer wegen des Babys mal umgedreht hat, dann nur, um ihm ein Lächeln zu zuwerfen. 

Wir hatten auch jede Menge Regen an diesem Wochenende, also sind wir ins nahe gelegene Örtchen Bladel gefahren und haben ein bisschen geshoppt. Ein supernettes Dorf! Mittwochs ist dort auch ein Markt, den ich mir in diesem historischen Stadtkern wunderbar vorstelle.

 

Das Badeparadies hat sogar ein Wellenbad.

„Wer gerne draußen ist, kommt voll auf seine Kosten“

Und natürlich haben wir auch das Badeparadies von „Het Vennenbos“ ausprobiert, das neben Wasserrutsche, Babyplanschbecken und Außenbecken sogar ein Wellenbad hat. Unser Fazit: Wer gerne draußen ist, kommt im „Landal Het Vennenbos“ voll auf seine Kosten!

 

Bungalows direkt am Wasser.

Wohnen im Wald

Anreise: Am besten mit dem Pkw (der Park liegt etwa 165 Kilometer von Köln entfernt): von Venlo kommend über die A 67 Richtung Eindhoven; von Bladel fährt ein Bus (491).

Highlights: Großes subtropisches Badeparadies inklusive der 65 Meter langen Rutsche „Black Hole“, Indoor-Spielplatz, Beautyzentrum, Infrarotsauna.

Lage: Der Park liegt im waldreichen Gebiet „Brabantse Kempen“, das zu gemütlichen Familienradtouren einlädt. Fahrräder kann man vor Ort leihen. 

Preise: Ab 240 Euro für einen Vier-Personen-Bungalow; Angebote unter www.landal.de/angebote

 

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