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Blog von Familie Sterzl

Urlaub mit dem Carado-Wohnmobil

Die Familie Sterzl ist superglücklich. Sie hat einen dreiwöchigen Urlaub mit einem Carado-Wohnmobil gewonnen. Vor ein paar Monaten haben wir die Reise ausgelobt. Und die vier Sterzls aus dem bayerischen Büchlberg waren die glücklichen Gewinner. Nun berichtet Simone Sterzl-Weiß mit ihrem Tagebuch aktuell von ihrer Tour.

Donnerstag, 21.8.14

10km außerhalb von San Vincenzo liegt unser dritter gebuchter Campingplatz. Er stellt sich als krasses Gegenteil zum letzten heraus. Was wir nicht gewusst hatten: Der Zusatz Park ist kein Name, sondern eine treffende Beschreibung. Wie ein riesiger Erlebnispark aufgebautes Gelände befinden wir uns inmitten Jubel-Trubel- Wasserparkglück. Der Strand einige Kilometer entfernt. Hier liegt inmitten herrlicher alter Pinienbäume ein riesiges Fun-Gelände mit Life-Musik, Supermarkt und mehreren Restaurants. Unser Stellplatz ist jetzt dreimal so groß wie vor zwei Tagen und durch geschicktes Einparken haben wir eine schöne Fläche mir ganztägig Sonne und Schatten zugleich. Richtig heimelig-privat in all dem Trubel dank 2 Meter hoher Heckeneinfassung. Andi und die Kinder gehen erst einmal auf Erkundungstour. Ich muss das Ganze kurz verdauen und helfe mit einer Kugel Mozarella nach. In einem Buch hatte ich gelesen, dass man ihn im Original nicht so wie bei uns, sondern jungfräulich weiß nur mit etwas Olivenöl, Salz und Weißbrot zu sich nimmt. Das Ergebnis stimmt mich milde.

Mittwoch, 20.8.14

Aufbruch dorthin, was mein Mann immer mit :“Wenn wir dann in der Toskana sind,…“ meint.  Bewußt entscheiden wir uns, Florenz und die Autobahn zu meiden und begeben uns quer durch die hügelige Landschaft. Über Colle di Val d’Elsa und die wunderschön auf einem Bergkamm gelegene Ortschaft Volterra zuckeln wir durch die Gegend bis nach San Vincenzo. Man möchte so oft Stehen bleiben und die Ausblicke wirken lassen. Nur ist das mit 7,28 m Länge, 2,32m Breite und unbefestigten Straßenrändern nicht sehr oft möglich. In einem Restaurant mit Agritourismo hinter Volterra halten wir an. Wenn hier sogar Arbeiter der Elektrizitätswerke , also Einheimische essen, muss es gut sein! Und das ist es auch…

Dienstag, 19.8.14

Bald ins Bett gegangen und lange Ausschlafen…

Der Wetterbericht meldet Gewitter. Unser Glück: wir bekommen ein aufgeladenes Busticket geschenkt. D.h. einmal Florenz für vier Personen hin und zurück! Mehrfach bedanke ich mich bei den abreisenden Campern. Und spontan geht es los! Wir landen am Piazza San Marco gleich in der Nähe der Kuppel des Domes. Unser Weg führt also gleich dorthin. Eine ewige Schlange führt um mehrere Hausecken herum bis vor den Eingang des Kunstmuseums. Ebenso sieht es vorm Dom aus. In Reiseführern hatte man uns gewarnt. So beschließen wir, es mit der Kultur heute nicht so genau zu nehmen. Vielleicht, wenn die Kinder einmal größer sind und wir eines Frühlingstages in der Nebensaison wiederkommen. Wir suchen uns lieber einen Weg um die Menschenmassen herum auf die nächste Brücke nach der berühmten Ponte Vecchio, um diese mit etwas Abstand zu bestaunen. Im Viertel S.Spirito machen wir halt auf ein Mittagessen und die Preise sind überraschend o.k. Nur die Gärten di Boboli hinter dem Palazzo Pitti wären uns das Warten wert. Leider gibt es die nicht alleine, sondern nur im Kombiticket mit einem Teil des Museums und kosten daher einiges. So machen wir einfach Rast und sehen uns die Menschen an, die vorbeikommen und sitzen in der Sonne. (Von Gewitter keine Spur!). Auch auf dem Rückweg Richtung San Marco pilgern wir durch jede Menge kleiner, verwunschener Gassen, verschiedener Plätze und einem kleinen Stadtpark. Immer wieder heißt es: „Gehen wir links oder rechts? Ach egal, wir gehen einfach. Wir haben ja Zeit, uns eilt nichts.“ Nur Philip meint einmal: „Mama, weißt Du was? Ich glaube wir haben irgendwie viel zu viel Zeit!“  (Einziger Wermutstropfen: In einigen der versteckten Gassen riecht es nach Urin) Der Piazza D’Azeglio ist ein großer Kinderspielplatz unter Bäumen, von dem wir dann unsere Kinder nur schwer loseisen können. Doch jetzt geht es geradewegs zurück zum Bus.

Zurück in Fiesole klettern wir zum Kloster hoch und entdecken einen weiteren schönen Ausblick und einen Klosterladen, der für einen guten Zweck -und zwar für Kinder – hochwertige und liebevoll ausgewählte Produkte verkauft.

Auf dem Platz im Centro gibt es 5 Lokale. Wir wählen das, in dem es bereits um 18:00 warme Küche gibt und werden mit leckerem Pesto und Oktopus-Carpaccio belohnt!

Montag, 18.8.14

Wir haben nur noch ein kurzes Stück bis zu unserem nächsten Ziel: Fiesole Camping Panoramico. Ich hatte in einem Artikel von diesem kleinen Platz gelesen. Wir staunen nicht schlecht, als wir durch jede Menge kleiner Gassen erst ein Stück durch Florenz müssen, bevor das echte Abenteuer beginnt. Es geht steil bergab, um dann wieder sehr steil bergauf zu gehen. Durch Engstellen und um spitze Kurven, mit angehaltenem Atem. Aber den anderen Campern ergeht es nicht anders. Es gibt sogar einen Jeep-Service, um Wohnanhänger abzuholen, wenn ein Motor zu qualmen anfängt oder ein Gespann liegen bleibt! Ein ziemlich in die Jahre gekommener Campingplatz erwartet uns, bei dem jeder Quadratzentimeter genutzt wird. Die Aussicht ist grandios. Und das muss uns auch für so manches entschädigen, denn alleine das Einfahren, einparken und die Waschanlagen sind wirklich abenteuerlich. Wir geniessen die Abgelegenheit und Ruhe in den Bergen. Da der Pool unbeheizt ist, ist viel Bewegung angesagt. Der ständige Wind, der uns um die Nase weht, macht die Sonne angenehm. Auch das Essen ist recht gut. Und v.a. die morgendlichen Brötchen. Am Blick über Florenz kann man sich kaum satt sehen.

Sonntag: 17.8.14

Wir checken bald aus und nutzen die Anlage noch bis zum Nachmittag. Dann starten wir in Richtung Florenz. Heute stehen wir zum ersten Mal im Stau. Verwunderlich: fast nur Autos und Wohnmobile mit italienischem Kennzeichen. Vielleicht liegt es daran, dass um diese Jahreszeit und am Wochenende viele Italiener die Lage Ihres Landes nutzen, und ebenso Ihre freie Zeit am Meer verbringen?

Um die Zeit, die wir im Stau verbracht haben wieder etwas aufzuholen, fährt Andi zügig Autobahn bis nach Bologna. Nur der Begriff Autobahn trügt etwas. Wo bei uns alles begradigt und durchschnitten wird, ist diese Strasse meine persönliche Strasse der 100 Tunnel, 100 Brücken und 1000 schwarzen Kurven. Ich glaube hier werden sogar Bäume umbaut. Auch hier geht es bergauf und bergab. Jetzt verstehe ich die ganzen Maut- und Autobahngebühren, so viel Strasse will instandgehalten werden! Bevor Andi zu müde wird, halten wir auf einem Autohof, um dort zu übernachten und morgens möglichst schnell wieder weiterzukommen. Neben uns donnern Lastwägen und Autos vorbei. Eine ruhige Nacht geht anders! Respekt vor allen LKW-Fahrern, die dabei schlafen können/müssen.

Samstag: 16.8.14

Strandpicknick. Inspiriert vom Vortag stehen wir bereits um 7:30Uhr auf und packen unsere Sachen. Wir gehen zum Frühstücken an den Strand! Über Nacht hat es viele Muscheln und Krebse angeschwemmt. Alle Lebenden bringen wir zurück ins Wasser. Vor lauter Suchen kommen die Kinder erst mal gar nicht zum Frühstücken. Nachdem wir die Morgenstimmung ausgiebig genossen und uns gestärkt haben tollen die Kinder am Strand entlang. Die Stimmung ist ausgelassen. Gemeinsam genießen und gemeinsam lachen!

Jeden zweiten Tag das Wohnmobil kehren, nach dem Essen gleich abspülen und alles immer gleich wegräumen helfen immens am heutigen Tag. Ich putze und wische und bin erstaunlich schnell fertig – hebt die Stimmung! Vielleicht können wir uns das Verhalten soweit angewöhnen, dass es bis zu Hause hält und wir noch etwas länger davon profitieren! Erstaunlicherweise klappt auch das mit dem Spüldienst 1Erw.+1Kind sehr gut! Außerdem wird für morgen bereits alles fertig verstaut, soweit es geht und geplant.

Abends gönnen wir uns noch eine Radtour mit Einkehr zwischen Ca’Savio und Treporti. Ein Tip unter Campern und ehr zu empfehlen: ‚Villa Gentile’. Große Speisekarte und alles sehr gut! Schnell geht’s auch noch und für die Kinder gibt’s einen kleinen Spielplatz. Da sie allerdings einen so guten Ruf hat, muss man entweder sehr früh dran sein oder am besten vorreservieren! Sonst kann es sein, dass man sich in einer Schlange vor dem kleinen Restaurant wiederfindet.

Freitag, 15.8.2014

8Uhr morgens: Heute etwas tun, wofür ich mir im Alltag zu Hause viel zu selten Zeit freischaufle: Sport! Gut, dass ich meine Laufsachen eingepackt habe. Etwas stretchen und dann ab an den Strand! O.K., alleine ist man am Strand auch jetzt nicht. Doch die wenigen Menschen, die man antrifft, wollen entweder auch in Ruhe laufen, walken, Yoga machen oder es sind vereinzelte Personen, Rentnerpaare oder kleine Familien. Es herrscht Ruhe und ich genieße die ersten warmen Sonnenstrahlen. Die Akkus wieder gut aufgeladen und den Kopf frei, beschließe ich zum Schluss, meinen Kindern von diesem schönen Moment etwas abzugeben. Vielleicht entdecke ich ja noch ein paar besonders schöne Muscheln!

Nach dem gemeinsamen Frühstück vor unserem Wohnmobil (Wir sind bereits ein eingespieltes Team, was Aufbau und eindecken angeht) heißt es heute: MÄDELSZEIT.

Mutter und Tochter machen sich auf den Weg. Mit Fahrrad und Bus geht es in die nächstgelegene Stadt. Buspreise: 4,20€ für 20km hin und zurück pro Person. Einmal in Ruhe schlendern, Eisschlecken und Shoppen. Meine Tochter ist so aufgeregt und lässt meine Hand nicht mehr los. Sie staunt über die vielen bunten Läden, sie so viel Krimskrams anbieten. Wir schauen viel und kaufen wenig. Einzige Bedingung: Wir suchen nur etwas für uns! Etwas erschöpft, aber glücklich fahren wir zurück. So viel und entspannt, haben wir beide schon lang nicht mehr geplaudert.

Währenddessen: MÄNNERTAG.

Teilnahme an der Campingplatz –Olympiade. Eingeteilt in drei Teams kämpfen Väter und Söhne in mehreren Disziplinen um den Sieg. Rechtzeitig zurück feuern wir sie natürlich bei den letzten Spielen an.

Dienstag, 12.8.14

Philip meint: „Mama, ich glaub so sieht das Paradies aus. Guck’ doch mal! Lauter Blumen, Bäume und Wasser!“ Und tatsächlich, ein Blick hinaus aus unserer Wohnmobiltür bestätigt es.

Auch das sollte einmal sein! Einmal nichts tun! Offline sein. Die Kinder laufen lassen und nur dabei zugucken. Sich die Zeit nehmen! Sich die Zeit nehmen, die uns gehört und nicht wieder kommt.

Montag, 11.8.14

Ein Tag am Meer!

Das sagt eigentlich schon alles. Genießen von Meeresluft und Wellen. Wind und Wasser rauschen leicht. Was gibt es dazu noch zu sagen?

Die Kinder haben sich schnell ein neues Spiel ausgedacht, das sie ausdauernd und mit schier unendlicher Energie spielen: ‚möglichst jede Welle fangen, egal wie!’.

Gegen Abend  werden die Wellen ruhiger, das Wasser klarer und man kann die unzähligen angeschwemmten Muscheln besser sehen. Natürlich erwacht da bei jedem der große Jäger- und Sammlertrieb…

Sorry, jetzt tauchen wir mal ab. Wir müssen unseren Urlaub in aller Ruhe geniessen! Und freuen uns schon auf die Genüsse, die unsere ganzen Sinne hoffentlich ansprechen. Also kulinarisch meine ich z.B, und natürlich sensorisch, olfaktorisch, usw….;-)

Sonntag, 10.8.14

Ein paar Waffeln und eine Katzenwäsche später drängt es uns weiter Richtung Süden.

Endlich richtig Frühstück! Um 9:00 auf einem Stellplatz mit atemberaubenden Bergen als Kulisse. Die Picknick-Stühle sind schnell ausgepackt. (Sind noch vom Hausbau übrig und wurden von Mama noch mit bunten Stoffen überzogen) Selbst die Natur hat sich an die vorbeitingelnden Fahrboxen gewöhnt. Ein Schmetterling setzt sich zutraulich auf unsere Köpfe und Hände, um Sonne und Wärme zu tanken. Die Außentemperatur ist seit der morgendlichen Abfahrt um 15°C gestiegen.

Unser Navi lotst uns weiter und wir staunen. Genialer Blick auf die Dolomiten. Wir fahren durch Cortina D’Ampezzo, das berühmte Winter- und Bergsportzentrum. Das hatten wir uns irgendwie großstädtischer vorgestellt, jetzt sieht es für uns eher aus wie ein ziemlich langgezogener Ferienort in den Bergen, mit unzähligen Pensionen.

Mit steter Bewegung kommen wir immer mehr ins Flachland und nähern uns dem Meeresspiegel. Anzeige: nur noch 5m über dem Meeresspiegel. Typisch südländische Vegetation, Alleen und ein paar Möwen zeigen an, dass es nicht mehr weit sein kann. Geduld braucht man mit einem Wohnmobil -im positiven Sinn- , denn die Zeit verlangsamt sich. Das fängt bereits bei der Fahrgeschwindigkeit an. Das Navi liegt mit seinen Fahrzeiten ziemlich falsch. Das verlangsamte Fahren und die verlängerte Fahrdauer bewirken, dass einem mehr auffällt, was am Wegesrand passiert und sehr oft hört man die Kinder ausrufen: „Sieh mal da,…“ Mehr Pausen laden zum Verweilen und genießen ein. Man wird tatsächlich ruhiger und die erhobene Grußhand der entgegenkommenden „Womo“-Fahrer läßt einen Schmunzeln. Sogar als wir kurz nach Mittag an unserem Urlaubsziel Cavallino-Treporti ankommen, heißt es erst einmal ‚slow-motion’. Stopp! Mittagsruhe! Einparken im Campingplatz erst ab 15Uhr wieder erlaubt. So bleibt uns Zeit für eine letzte Bayerische Brotzeit im Wohnmobil, Kleiderwechsel und eine erste Erkundungstour vor Ort.

Der Stellplatz wird zum ersten Hindernis: länglich und mit 9x6 Meter ist mit unserem 7,28m langen Wohnmobil seitliches Einparken gefragt. Doch mit der sofortigen Hilfe der benachbarten Camper klappt es einwandfrei, sie wissen worauf es ankommt. Einer guckt nach oben und achtet auf alle Pinien-Äste, einer je an einem hinteren Eck! Nochmal Händeschütteln und man ist angekommen. Die Kinder sind nicht mehr zu halten bei der benachbarten Menge Wasser! „Mama, dürfen wir sofort zum Pool? Und dann zum Meer?“ 

Samstag, 9.8.14

Markttag, wie jeden Samstag, mit wechselnden Ständen und das seit dem 14.Jhd.! Ravensburg wurde wegen der fehlenden Industrie in den Kriegen verschont => kleine Gassen, Stadttürme, Brunnen, kaum Spielplätze, dafür ein freigelegter Stadtbach und Spielstationen. Für Mama und Papa viele kleine, schöne Läden. Alles sehr unkompliziert und liebevoll, sogar eine Truppe Clowns ist unterwegs!

Ein Besuch im Spielemuseum Ravensburger. Auf drei Stockwerken Entstehung, Spieleklassiker, alles zum ausprobieren und erleben, kunstvoll gestaltet, z.T. Überlebensgroß und digital aufbereitet. Am ansprechendsten die Spielelounge zum gemütlichen Ausprobieren aller Spiele und Puzzles für Jung und Alt. Hier herrscht Konzentration und Gemeinsamkeit. Eine Tip-Toy-Ralley rundet das Museumsangebot ab. Das Museum absolut empfehlenswert!

Nachmittags geht es über das Allgäu vorbei an Kühen, Wiesen und Kapellen mitten in die Berge. Europabrücke aus dem Wohnmobil heraus im weiten Blick. Mit ihren 190m über Grund ist sie die höchste Balkenbrücke Europas. Wir sehen das Wettersteinmassiv mit der Zugspitze. Die Raststätte „Zugspitzblick“ lohnt auf jeden Fall einen kleinen Zwischenstopp. Fernpass-Strasse. Entlang steiler Felswände, vorbei an grün-türkisen Stauseen entdecken die Kinder sogar Eichhörnchen. Über Serpentinen schaukeln wir bergauf bergab. Jetzt wird uns der Begriff ‚Landyachting’ klar! Abends landen wir am Waldcampingplatz „Gilfenklamm“. Als Einstimmung auf unseren Italienurlaub gibt es im kleinen Camping-Restaurant die erste leckere Pizza!

Das Abenteuer beginnt! Unsere erste Nacht im  Wohnmobil! Etwas unruhig zuerst, schlafen wir dann vom Wind geschaukelt bis in die frühen Morgenstunden.

Es geht los: Freitag: 8.8.201

8:00 Uhr alles wird eingeräumt, ab geht es in Richtung Bad Waldsee.

Das wichtigste haben wir dabei: Essen und Trinken, Schmusetiere und einen Ordner (mit unserer voraussichtlichen Route und den Buchungsbestätigungen). Die komplette Route steht noch nicht fest. Unsere Wunschziele schon. Aber wie es dann wird, wie viele wir dann ansteuern, das möchten wir auf uns zukommen lassen.

In Bad Waldsee holen wir unser Fahrzeug ab. Der Ort empfängt uns mit Sonnenschein, das aktuell durchwachsene Wetter des Bayerischen Waldes dürfen wir hinter uns lassen.

Unser erster Anlaufpunkt ist das Hymer-Museum. Sehr modern, formschön und lichtdurchflutet. Preislich o.k. für ein Museum kosten Kinder 4,50 €.  Das Restaurant-Bistro Caravano wird sofort genutzt. Das Foyer ist groß, doch einladend und das Personal sehr freundlich. Und so fühlen wir uns bald sehr Wohl. Sehr bunt, abwechslungsreich, kinderfreundlich und mit vielen interessanten Hintergrundinfos, verbringen wir 2,5h in der Welt des Caravanings mit dem Motto „In 80 Wagen um die Welt“.

Spätnachmittag: Übergabe unseres A464 Carado, erst 1730km auf dem Tacho. Nach kurzer Einweisung und etwas längerem Einräumen starten wir nach Ravensburg. 1.SMS an Freunde und Verwandte: „We´re on the road!“

Besuch bei Verwandten. Rätsel: Was bedeutet nochmal „dahanne, dahinne, dahunne???“

1 Woche vorher

Nach und nach alle Sachen packen und in der Garage in Kisten getrennt nach Zugehörigkeit bereitgestellt. Anhängekupplung noch schnell eingebaut, Hänger ausgeliehen. Kinder packen ihre Koffer selbständig mit Nachkontrolle.

2 Wochen vorher

Packlisten aus dem Internet (ADAC, sonstige) an uns und unser Reiseziel anpassen.

So ging es los: 2 Monate vorher

Interessante Anlaufpunkte und Infos sammeln. Bei der Auswahl entscheiden alle mit und können ihre Interessen anmelden. Wichtig für die Tourenauswahl ist natürlich das Alter der Kinder und unser Budget.

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