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Tolle Museen in Luxemburg

Anfassen erlaubt in Luxemburgs Museen

Luxemburg ist nicht nur für traumhafte Landschaften und alte Burgen bekannt. Es bietet auch in Sachen Museen und Forschung spannende Ausflugsziele für Familien. Wir stellen euch hier drei der beliebtesten Ziele vor.

Luxemburg Science Center – Experimente für Groß und Klein

Wer in ein Museum geht, muss aufpassen. Meist heißt es da: Bloß nichts anfassen! Denn Kunstwerke wie Bilder und Skulpturen sind sehr wertvoll. Und empfindlich. Würde jeder sie berühren, könnten sie schnell beschädigt oder zerstört werden. Doch das Luxemburg Science Center ist kein Museum. Im Gegenteil. Es ist ein Ort, an dem man die Dinge anfassen und ausprobieren kann. Und das soll man sogar: die Sachen in die Hand nehmen, daran ziehen, sie bewegen, drücken, aufeinanderstapeln oder zusammenbauen. Das bringt neben reichlich Spaß Verständnis für Zusammenhänge und wissenschaftliche Prinzipien, die man vorher als unverständlich erachtet hatte.

Der Besucher erfährt viel über die Dinge, wenn er sie mit allen Sinnen erlebt: gigantische 1,5 Millionen-Volt-Lichtbögen, das Duell "Kicker gegen Roboter", einen molekularen Kochworkshop, zähflüssigen Stahl, das Heben eines Pkws mit eigener Kraft. 

Vorstellung und Entdeckung von Berufen

Ein Fokus liegt übrigens auch auf der Vorstellung und Entdeckung von Berufen. “Schüler haben oft große Schwierigkeiten, zu entscheiden, welche Berufsrichtung für sie die richtige ist“, sagt Präsident Nicolas Didier im Interview. Hier erhalten Schüler Antworten auf Fragen, von denen sie bisher eventuell gar nicht wussten, dass sie diese überhaupt hatten: Was macht ein Schweißer? Wie funktioniert 3-D-Design? Wie sieht die Arbeit mit einem Windkanal aus?

Das Luxemburg Science Center besteht seit nunmehr zwei Jahren. Doch die Idee, ein solches Center in Luxemburg zu eröffnen, gibt es bereits seit sieben Jahren. Bis aber alles entsprechend vorbereitet war, dauerte es. So richtig fertig sein wird das Science Center aber wahrscheinlich nie. Warum? Ist doch ganz klar: Die Wissenschaften sind nie erschöpft. Sie verändern sich stetig. Wissenschaftler forschen, entdecken und entwickeln immer neue Dinge. Und diese werden dann im Science Center vorgestellt und von den Besuchern ausprobiert.

Aufgrund dieser Vielzahl spannender Entdeckungen und Experimente aus diversen Bereichen ist das Center für Besucher jeden Alters geeignet. Von Groß bis Klein. Für Eltern, Großeltern, Kinder und Enkelkinder.

Das Luxemburg Science Center liegt in der Stadt Differdingen im Süden Luxemburgs und ist das ganze Jahr über werktags von 9 bis 17 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Mehr Infos findet ihr hier: www.visitluxembourg.com

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Leben & Erziehen widmet sich dem jungen Familienleben und hilft Eltern bei den täglichen Herausforderungen.

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Musée Tudor – alles steht unter Strom

Die Welt von Henri Tudor elektrisiert. Ein Mann, der sein Leben lang “unter Strom“ stand. In dem nach ihm benannten Museum mit dem entsprechenden Namen Musée Tudor dreht sich folglich alles um Elektrizität und Akkumulatoren. Als Erfinder und Forscher elektrischer Energiespeicherung erfand er im 19. Jahrhundert zahlreiche Geräte, die moderne Technologien erst möglich gemacht haben. Ähnlich wie im Luxemburg Science Center ist es hier quasi verboten, die Hände in den Taschen zu behalten. Anfassen, ausprobieren, anschalten. Besucher ab sechs Jahren erleben bei interaktiven Führungen nicht nur die wissenschaftlichen Phänomene, sondern auch, wie es zu Lebzeiten von Henri Tudor in Europa zuging. Bleibt nach dieser Reise genügend Energie, können die kleinen und großen Forscher diese auf einem Fahrrad-Stromgenerator anschließend gern in Elektrizität umwandeln.

Das Musée Tudor findet ihr in Rosport, um vorherige Anmeldung wird gebeten. Die Öffnungszeiten und weitere Infos findet ihr hier: www.musee-tudor.lu 

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Nationales Bergbau-Museum: interaktive Führung

Für jeden Besucher, ob Klein oder Groß, ein absolutes Highlight: Gemeinsam in der Gruppe, inklusive einem eigenen Gruppenführer, geht es zu Fuß Richtung Bergwerk. Es folgt, ganz der Tradition früherer Tage entsprechend, ein Fußmarsch tief in den Stollen hinein. Dort angekommen, geht es gleich richtig zur Sache. Die Besucher werden Teil eines etwa zweistündigen interaktiven Bergbau-Abenteuers.

Unter anderem gehört dazu, neben dem Bohren und Hämmern im originalen Stile, sogar eine simulierte Sprengung. Von der Planung, über die Vorbereitung, bis hin zur eigentlichen Sprengung sind die jungen und älteren voll miteingebunden. Das garantiert, zusätzlich zum spielerischen Lernen, reichlich Spaß und Freude.

Da es im Stollen selbst nur etwa acht Grad Celsius kalt ist, wird empfohlen, sich entsprechend warm und bergbaufest anzuziehen. Festes Schuhwerk sollte dabei ebenfalls auf der Liste stehen – und an den Füßen zu finden sein. Gut gerüstet, steht dem großen Stollen-Abenteur im Nationalen Bergbaumusuem Luxemburg nichts mehr im Wege!

Alle wichtigen Infos findet ihr hier: Das Nationale Bergbaumuseuem Luxemburg befindet sich in Rumelange. Geöffnet ist es dienstags bis sonntags, 14 bis 18 Uhr. Ab Oktober dann jeden zweiten Sonntag ab 14.30 Uhr. Mehr Infos: www.mnm.lu

 

 

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