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Wohlfühlprogramm

Wellness für Kinder

Dieses Verwöhnprogramm beschert Entspannung im hektischen Alltag und stimmt Klein und Groß auf die gemütliche Herbst- und Winterzeit ein.

 

1. Schöne Schummerstimmung 

Bevor das Wellness-Programm startet, gemeinsam mit dem Nachwuchs eine Wohlfühl-Atmosphäre schaffen: Das Zimmer (idealer Weise das Bad) abdunkeln und auf Temperatur bringen, leise Musik auflegen, Kerzen anzünden und Badezusatz, Gesichtsmaske, Bademantel, Kuschelsocken etc. in Reichweite positionieren. Jetzt kann die Auszeit beginnen!

 

2. Rosiges Fußbad 

Ein Fußbad taut kleine Frostfüße nach dem Toben an der kühlen Herbstluft wieder auf. Wer kein elektrisches Fußsprudelbad besitzt, befüllt einfach eine Schüssel oder einen Eimer mit warmem Wasser (etwa 35 Grad), sodass die Füße vollständig bedeckt sind. Für die Extraportion Pflege sorgt dieser selbstgemachte Badezusatz: Einen Teelöffel Honig, einen Teelöffel Olivenöl und zwei Esslöffel Milch verrühren und ins Wasser geben, Rosenblätter dazu, fertig ist das Fußbad!

 

3. Kalte Güsse 

Der Allgäuer Pfarrer Sebastian Kneipp wusste: Kalte Güsse regen die Durchblutung an und stärken die Abwehrkräfte. Und das ist für Kids gerade jetzt während der kalten Jahreszeit wichtig, um fiesen Erkältungsviren ein Schnippchen zu schlagen. Nach einem warmem Bad die Beine mit kaltem Wasser abbrausen, dabei an den Füßen beginnen. Anschließend nicht abtrocknen, sondern dicke Socken anziehen. 

 

4. Runde Rückenmassage

Igelbälle in verschiedenen Farben und Größen sind für ein paar Euro im Handel erhältlich. Für eine wohltuende Rückenmassage legt sich der Nachwuchs auf den Bauch während Mama oder Papa den Ball mit kreisenden Bewegungen über den Kinderrücken bewegt. Eine lustige Alternative sind auch Massagekäfer aus Holz oder Plastik (gibt’s auch batteriebetrieben).  

 

5. Erfrischende Maskerade 

Kein Wellnesstag ohne Gurkenmaske! Der Klassiker lässt sich ganz leicht selbst herstellen: Eine Gurke in Scheiben schnibbeln, einen Esslöffel Quark auf dem Gesicht verteilen, Augen schließen, zwei Gurkenscheiben auf die Augen legen (den Rest einfach aufessen!) und zehn Minuten einwirken lassen, anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen. 

 

6. Dufter Schnupperkurs

Düfte haben einen großen Einfluss auf uns. So hat die weltweit größte Aromatherapiestudie im Rahmen des Projekts „Dufte Schule“ herausgefunden, dass sich Schulkinder unter dem Einfluss bestimmter ätherischer Öle sogar besser konzentrieren können. Gut für die Entspannung: Lavendel- und Rosenöl.

 

7. Gesunde Snacks 

So viel Entspannung macht durstig  und hungrig! Warmer Kräutertee, eine Milch mit Honig, Nüsse und knackiges Obst- und Gemüsefingerfood dürfen als Stärkung für zwischendurch nicht fehlen.

 

Dürfen Kinder in die Sauna?

Verschiedene Studien belegen die positive Wirkung des Saunabadens schon für kleine Kinder: So sind Babys nach dem Saunagang entspannter und schlafen besser. Der Deutsche Sauna-Bund e. V. empfiehlt das Saunabaden von Säuglingen ab dem vierten Lebensmonat, nach unauffälliger Vorsorgeuntersuchung U4.

Wichtig: Eltern sollten mit ihrem Baby anfangs nicht länger als drei, später nicht mehr als sechs Minuten auf der mittleren Bank einer finnischen Sauna Platz nehmen. Viele Saunabetriebe bieten inzwischen auch eine spezielle Säuglings- und Kleinkindsauna an. Gibt es keine derartigen Angebote, ist es üblich, Kinder erst ab dem dritten Lebensjahr mitzunehmen, wenn sie keine Windel mehr brauchen. 

Die Sauna-Regeln für Kinder und Erwachsene im Detail unter: www.saunaindeutschland.de 

 

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