Sanfte Hilfe

Die Energie aus den Blüten

In Zeiten der Veränderung wie Schwangerschaft und Stillzeit suchen viele Frauen nach sanfter Unterstützung. Bachblüten können ihnen und dem Baby helfen.

Bachblüten unterstützen uns in verschiedenen Situationen und können uns zu mehr Wohlbefinden verhelfen. Das ist gerade in der heutigen, hektischen Zeit eine schöne Möglichkeit, die innere Ruhe wiederzufinden und dem alltäglichen Stress entgegenzuwirken. Vor allem auch bei großen Veränderungen – wie in der Schwangerschaft und der ersten Zeit mit Baby – kann eine Bachblüten-Therapie Eltern und Kind helfen, das seelische Gleichgewicht wiederherzustellen.

Woher Bachblüten kommen

Der englische Homöopath und Bakteriologe Dr. Edward Bach entwickelte in den 1920er- und 30er-Jahren die Bachblüten-Therapie, bei der es sich um ein alternativmedizinisches Behandlungsverfahren handelt. „Der Arzt Dr. Bach hat es schön formuliert: ‚Bachblüten behandeln den Menschen, nicht die Krankheit’, denn sie gehen die Ursache an, nicht das Symptom“, so Katja Heß, Bachblüten-Expertin aus Thüringen. Aufgrund seiner Naturverbundenheit und intensiver Forschung fand Dr. Bach heraus, dass verschiedene Blüten jeweils eine bestimmte Wirkung auf den Menschen haben. Nach jahrelanger Arbeit mit Patienten stellte er letztendlich 38 Bachblüten (und eine Mischung) zusammen, die uns bei emotionalen Schieflagen helfen können.

Wie Bachblüten wirken

Die Wirkung der Bachblüten ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Viele Anwender stört das nicht. Die Bachblüten wirken auf seelischer Ebene, und wir können auch unsere Seele nicht wissenschaftlich  erklären. „Bachblüten legen wie bei einer Zwiebel einzelne Schichten frei, die unsere Persönlichkeit bedecken. Wird die eine gelöst, kommt zum Vorschein, was vorher versteckt war“, erklärt Katja Heß.

Wir können Bachblüten akut, aber auch langfristig einsetzen. Sie unterstützen unsere Persönlichkeit, indem sie unsere positiven Kräfte aktivieren. Das schaffen die Blüten durch ihre energetische Schwingung. Oftmals haben werdende Mütter eine engere Verbindung zu ihrem Inneren als vor der Schwangerschaft. Sie haben einen ausgeprägten Zugang zu ihren Gefühlen und sind emotionaler. Häufig wechseln sich Vorfreude und Euphorie mit Angst und Befürchtung ab. Solche Stimmungsschwankungen können einen ganz schön durcheinander bringen.

Wem Bachblüten etwas bringen

Laut Dr. Bach sind Krankheiten und Störungen ein Zeichen davon, dass es ein Ungleichgewicht zwischen der Seele und der gelebten Persönlichkeit gibt. Die Blüten heilen  keine Krankheiten, sondern unterstützen das emotionale Gleichgewicht. Man kann sie also auch gut ohne Symptome anwenden. „Alles, was atmet, profitiert von Bachblüten.

Vor allem geeignet sind sie für die Menschen, die sich davon angesprochen fühlen und die sich selbst besser kennenlernen möchten“, so Katja Heß. Wer glaubt, sie wirken nicht, wird recht behalten, weil er für die subtilen Veränderungen, die sie mit sich bringen, nicht empfänglich ist. Gerade bei Babys und Kindern, deren Verhaltensweisen und Emotionen noch nicht so verfestigt sind wie bei uns Erwachsenen, lassen sich oftmals beeindruckende Ergebnisse erzielen – beispielsweise werden sie entspannter und schlafen besser.

Bachblüten versus Schulmedizin

Die Bachblütentherapie ersetzt keinesfalls die Schulmedizin. Man kann sie aber wunderbar ergänzend – auch zu allen naturheilkundlichen Therapieformen – einsetzen. Sie haben keine Nebenwirkungen.

Die passenden Bachblüten finden

„Bachblüten haben immer eine Wirkung – wie ein gutes Musikstück –, aber man muss die richtigen für sich finden“, so die Bachblüten-Expertin. Die Bachblüten-Therapie ist als Selbstbehandlung gedacht. Um die passenden Bachblüten zu finden, ist es Voraussetzung, dass man sich mit seinem Gefühlsleben beschäftigt. Dann verbessern die Blüten negative Seelenzustände. Sie können zu innerer Ausgeglichenheit und Klarheit verhelfen, Sicherheit geben und dabei unterstützen, eigene Wünsche, Ziele und Grenzen zu realisieren.

Selbstbehandlung in Schwangerschaft und der ersten Zeit mit Baby

In unserer Bildergalerie findest du die Bachblüten, die dir und deinem Baby in Schwangerschaft und Stillzeit helfen können mit ihrer jeweiligen Wirkung.
 

Anwendung von Bachblüten

Erwachsene
Bei Bedarf zwei Tropfen der gewählten Essenzen in ein Glas Wasser geben und schluckweise trinken. Bei langfristiger Verwendung nimmt man viermal täglich vier Tropfen direkt ein. Dazu mischt man jeweils zwei Tropfen der entsprechenden Essenzen mit stillem Quellwasser, das man mit einem Teelöffel Apfelessig oder Brandy konserviert. Man kann bis zu sieben Sorten der 38 Bachblüten gleichzeitig kombinieren.

Babys
Bachblüten über die Haut verabreichen. Etwa durch Einreiben der Fußsohlen mit der bereits verdünnten Mischung oder Zugabe in Badewasser bzw. Cremes. Auch das Besprühen der Haut mit einem Zerstäuber bietet sich an.

Medientipps
  • bach-blueten-portal.de – hier kann man die seelische Wirkung der einzelnen Bachblüten nachlesen und herausfinden, welche Blüten zu einem passen. Dies sollte man immer mal wiederholen, da sich der Bedarf im Lauf der Zeit ändern kann.
  • bachcentre.com/centre/download/German_Zwolf_Heiler_1941.pdf – das Original-Werk von Dr. Edward Bach „Die Zwölf Heiler und andere Heilmittel“ in deutscher Version zum Herunterladen. Auch hier finden sich die einzelnen Bachblüten und ihre Anwendungsgebiete im Detail. Da es sich um eine Übersetzung des Originals handelt, ist die Sprache leicht veraltet, die Inhalte sind aber zeitlos aktuell.
  • „Bach-Blüten für Kinder“, Sigrid Schmidt, Gräfe & Unzer, E-Book, 10,99 Euro. Ratgeber, der die Bachblüten dem kindlichen Verhalten zuordnet.

 

 

 

 

Unsere Bachblüten-Expertin
Katja Heß. Foto: privat

Katja Heß
Bachblüten-Expertin, Thüringen und international

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