Für alle Fälle Das gehört in die Hausapotheke für den Nachwuchs

Schürfwunden, Insektenstiche, Fieber: Das Großwerden geht nicht ohne kleinere Blessuren und lästige Infekte einher. Eine kindgerechte Hausapotheke hilft, für all diese Situationen gewappnet zu sein.

Tim erobert gerade die Welt. Unermüdlich zieht sich der Kleine mit seinen 15 Monaten am Regal oder an Mamas Beinen hoch, um diverse spannende Gegenstände in die Hand zu nehmen und eingehend zu untersuchen. Oder er streift auf wackligen Beinen durch den Garten und erforscht Pflanzen und kleine Tiere. Obwohl Tims Eltern sorgsam über die kleinen Ausflüge ihres Sprösslings wachen, musste Tim schon eine kleine Beule, diverse Insektenstiche und Kratzer einstecken. Solche kleineren Missgeschicke, aber auch ein lästiger Schnupfen, Durchfall oder Fieber gehören zum Familienalltag. Je jünger ein Kind ist, desto eher gilt: Lieber einmal zu oft ärztlichen Rat einholen, als einmal zuwenig. Auf eigene Faust sollten Eltern möglichst wenig unternehmen, besonders, wenn es um Medikamente geht. Dennoch ist eine kleine, gut sortierte Hausapotheke sinnvoll, um brenzlige Situationen leichter in den Griff zu bekommen.

Wichtig ist, die Hausapotheke in regelmäßigen Abständen durchzuforsten und zu ergänzen. Abgelaufene Medikamente kann man in der Apotheke abgeben, wo sie fachgerecht entsorgt werden. Ein eigener Medikamentenschrank ist für die Hausapotheke übrigens nicht notwendig. Eine abschließbare Schublade eignet sich ebenso gut.

Das gehört in die Hausapotheke – eine Checkliste

  • Digitales Fieberthermometer
  • Pinzette
  • Zeckenzange
  • Desinfektionsmittel zum Säubern von Wunden

Tipp: Am besten ist ein Spray, das nicht brennt.

  • Verbandsmaterial

Dazu gehören z. B. steril verpackte Wundauflagen oder Mullbinden.

  • Pflaster

Tipp: Bei den Kleinen kommen Kinderpflaster mit bunten Motiven gut an. Für Babys und Kleinkinder eignen sich zudem hautfreundliche Pflaster, die                          ihre zarte Haut nicht reizen und sich leicht wieder abziehen lassen.

  • Fieber- bzw. Schmerzzäpfchen oder Saft

Tipp: Es sollten nur solche Mittel zum Einsatz kommen, die explizit für Kinder geignet sind. Eltern sollten immer mit dem Kinderarzt besprechen, wann                        sie ihrem Kind ein Fieberzäpfchen oder einen Fiebersaft geben können. Außerdem ist  wichtig, darauf zu achten die angegebene Tages-                                    Höchstmengen nicht zu überschreiten.

  • Hustensaft

Bei leichten Beschwerden eignet sich z. B. ein Efeusaft.

  • Isotonisierte Meersalzlösung als Nasenspray

Sie sind gut geeignet, wenn sich die ersten Anzeichen für einen Schnupfen und offenbaren und pflegen die trockenen Schleimhäute von Babys

und Kleinkindern.

  • Elektrolyt-Lösung

Sie gleicht bei Durchfall den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust aus.

  • Juckreizstillendes Gel

Es lindert die Beschwerden nach einem Insektenstich.

  • Zinkoxydsalbe gegen einen wunden Po
  • Liste mit Notrufnummern

Dazu gehören: Kinderarzt, Hausarzt, Krankenhaus, Apotheke, Giftnotruf etc.


Wenn Kinder regelmäßig oder für bestimmte Notfälle Medikamente benötigen – z. B. wenn sie an Asthma leiden oder zu Fieberkrämpfen neigen – sollten Eltern davon immer einen ausreichenden Vorrat im Haus haben.

Auf der Internetseite der „Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e. V.“ finden Eltern viele nützliche Hinweise, wie sie im Notfall angemessen reagieren.

www.kindersicherheit.de

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