Zwiebel, Quark & Co.

Die 5 besten Hausmittel gegen Erkältung

Dein Kind hat es mal wieder kalt erwischt? Dann schnell in die Küche: Die Zutaten, die deiner kleinen Schniefnasen jetzt wohl tun, hast du sicher zu Hause!

1. Zwiebeln gegen Ohrenschmerzen

Zwiebeln sind wahre Tausendsassa im Kampf gegen grippale Infekte! Ihre schwefelhaltigen ätherischen Öle lindern den Schmerz  und hemmen Entzündungen, zum Beispiel im Ohr: Zwiebel schälen, kleinschneiden, erwärmen, in ein Baumwollsäckchen oder eine Socke füllen, aufs Ohr legen, Mütze drüberziehen und etwa eine halbe Stunde wirken lassen. Ein Zwiebelsäckchen neben dem Kinderbett riecht zwar unangenehm, erleichtert kleinen Schnupfennasen aber das Durchatmen im Schlaf. 

2. Kartoffeln gegen Husten

Kartoffelwickel spenden wohltuende Wärme, lindern den Hustenreiz und lösen den Schleim. Vier bis sechs Kartoffeln mit Schale kochen, das Wasser abschütten und abkühlen lassen. Auf die eine Hälfte eines Geschirrtuchs geben, die andere Hälfte umschlagen und die Pellkartoffeln zerdrücken. Den – nicht zu heißen – Kartoffelwickel auf die Brust legen und so lange dort belassen, bis der Wickel abgekühlt ist. Bei Bedarf wiederholen.

3. Quark gegen Halsschmerzen

Der Hals kratzt, das Schlucken ist eine Qual: Ein kühler Quarkwickel schafft jetzt Abhilfe. Kalten Magerquark fingerdick auf ein feuchtes Tuch streichen, zu beiden Seiten einschlagen und auf den Hals legen. Mit einem Handtuch oder Wollschal umwickeln. Nach Möglichkeit den Wickel über Nacht drauflassen.

4. Kochsalzlösung gegen Schnupfen

Eine Nasenspülung mit Kochsalzlösung macht verstopfte Nasen wieder frei. Die Spüllösung lässt sich leicht selbst herstellen: Einen gestrichenen Teelöffel Salz in einem Liter handwarmem Wasser auflösen und in eine Pipette oder Nasenspülkanne (erhältlich in Apotheken) füllen. Den Kopf des Kindes seitlich über das Waschbecken beugen und die Flüssigkeit in das obere und aus dem unteren Nasenloch fließen lassen. Die Nasenspülung hilft bei akuten Erkältungen, aber auch als Vorbeugung. Die Kochsalzlösung lässt sich auch als Nasentropfen verwenden. 

5. Essig gegen Fieber

Fieber ist ein wichtiger Abwehrmechanismus des Körpers: Es zeigt, dass sich das Immunsystem gegen die Krankheitserreger zur Wehr setzt.  Deshalb sollten Eltern möglichst erst ab einer Temperatur von mehr als 39 Grad aktiv werden. Als fiebersenkendes Mittel bewährt  haben sich die guten alten Wadenwickel – Essig im Wasser verstärkt die Wirkung. Essig (zum Beispiel Apfelessig) und lauwarmes Wasser im Verhältnis 5:1 mischen, zwei Handtücher in die Mischung tunken, leicht auswringen, um die Waden wickeln und ein trockenes Handtuch darum schlingen. Die Wadenwickel alle zehn Minuten erneuern; nach dem dritten Durchgang pausieren. Wichtig: Bei Schüttelfrost sowie kalten Armen und Beinen sind Wadenwickel tabu! Sinkt die Temperatur nicht oder steigt sogar, den Kinderarzt aufsuchen.

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