Folsäure & Omega-3-Fettsäuren: Wichtig für Mutter & Baby Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit

Werdende Mamas und Stillende hören häufig den Rat, in Sachen Ernährung auf bestimmte Fisch- und Gemüsesorten zu setzen. Das liegt an den Omega-3-Fettsäuren und dem B-Vitamin Folsäure. Aber was ist das Geheimnis dieser Stoffe? Und: Was können Schwangere tun, die kein Faible für Fisch und Spinat hegen?

Essen für zwei? Von wegen! Schwangere müssen nicht bedeutend mehr essen, nur 250 Kilokalorien zusätzlich braucht eine werdende Mutter für ihre eigene Versorgung und die ihres Babys. Aber bei Vitaminen & Co. darf es durchaus mehr sein. „Bei manchen Nährstoffen steigt der Bedarf deutlich“, weiß der Hamburger Gynäkologe Professor Dr. Eckhard Goepel.

Damit der Nachwuchs gesund heranreifen kann, sollten werdende Mütter ihren Speiseplan um frische Lebensmittel und gesunde Zutaten ergänzen – damit sie und ihr Baby genau die Nährstoffe bekommen, die sie brauchen.

 

Frisch & Fisch

Eine bedeutende Rolle für die gesunde kindliche Entwicklung spielen die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, allen voran DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure). Diese Stoffe kann der Körper jedoch nicht in Eigenregie herstellen. Daher rät etwa die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Schwangeren und Stillenden, mindestens 200 mg der Omega-3-Fettsäure DHA zu sich zu nehmen. Die wertvollen Fette stecken vor allem in fettem Seefisch. Bei werdenden Mamas sollte also ein bis zwei Mal pro Woche Makrele, Lachs oder Sardelle auf dem Speiseplan stehen. Denn: Die in den Fitmachern aus dem Meer enthaltenen Omega-3-Fettsäuren beeinflussen sowohl die Schwangerschaft als auch die Entwicklung des Ungeborenen durchaus positiv. Warum, erklärt Prof. Goepel: „Omega-3-Fettsäuren sind ein Bestandteil der Zellen. Sie werden während der Schwangerschaft sowie während der ersten Lebensmonate in großer Menge in Netzhaut, Gehirn und Nervensystem von Fötus und Säugling eingebaut.“

Über die Nabelschnur oder die Muttermilch wird das Baby mit den wertvollen Stoffen versorgt. Mutter und Kind profitieren davon erheblich. „Wünschenswerte Effekte zeigen sich beispielsweise hinsichtlich Schwangerschaftsverlauf, Geburtsgewicht sowie Sehvermögen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten des Babys“, sagt der Experte. Die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes hängt also wesentlich von der mütterlichen Versorgung ab.

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