Zahnen Hilfe beim Zahnen

wirEltern.de sprach mit Christoph Brockmann, Apotheker und Leiter des Bereichs Technische Zahncreme-Entwicklung bei der Firma Dentinox, über das Zahnen bei Babys.

Zahnexperte Christoph Brockmann

wirEltern.de: Wie können Eltern ihrem Baby das Zahnen erleichtern?

Christoph Brockmann: Der gesamte Zeitraum der Dentition (Zahnung), also meist zwischen dem fünften und 30. Lebensmonat, kann immer wieder mit Schmerzen für das Kind verbunden sein. Es kommt bei der Zahnung normalerweise zu Schwellungen und Rötungen an der Zahndurchbruchstelle, die sich dabei auch entzünden kann. Eltern bemerken den Beginn der Zahnung meistens daran, dass ihr Kind unruhig wird, weniger isst, auf allem herumkaut und dass vermehrt Speichel fließt. Manchmal ist der erste Zahn sogar mit Fieber oder leichteren Verdauungsstörungen verbunden. In solchen Fällen und ebenso bei stärkeren Zahnfleischentzündungen sollten Eltern vorsichtshalber einen Arzt zurate ziehen, um sicherzugehen, dass keine anderen Ursachen vorliegen. Die Zahnung selbst ist ein natürlicher Vorgang, währenddessen man dem Kind am besten besonders viel Aufmerksamkeit, Nähe und Zuwendung schenkt.

 

Beißringe sind hilfreiches Spielzeug

Gibt es eine Creme oder andere kleine Tricks, um die Schmerzen etwas zu lindern?

Sollten die Zahnungsbeschwerden stärker werden, können Eltern ihrem Kind ein gutes Zahnungsgel auf die Zahndurchbruchstellen auftragen. Eine ideale Zahnungshilfe sorgt für schnelle Schmerzlinderung, die möglichst lange anhält. Die Dosierung der Wirkstoffe muss gering und auf jeden Fall babygerecht sein. Neben der schmerzstillenden Wirkung sollte das Gel auch den Heilungsprozess des wunden Zahnfleisches unterstützen. Ich empfehle die Zahnungshilfe „Dentinox-Gel N“. Sie ist speziell auf die Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern in der Zeit der ersten Zahnung zugeschnitten.

Das Baby früh an Zahnpflege gewöhnen

Wie kommt es eigentlich, dass mein Kind den Geschmack einer Zahncreme so toll findet?

Die Geschmacksnerven von Kindern sind noch nicht voll ausgebildet und reagieren daher stärker auf Schärfe und andere extreme Geschmacksrichtungen. Deshalb sollte eine Kinderzahncreme möglichst mild sein. Da Kinder Süßes mögen, ist das Zähneputzen für sie angenehmer, wenn ihre Zahncreme leicht süß schmeckt. Der Zuckeraustauschstoff Xylit ist ein idealer Inhalts- und Wirkstoff. Er ist ähnlich süß wie Haushaltszucker und wirkt gleichzeitig karieshemmend. Denn: Xylit vermindert die Plaquebildung (Bildung von Zahnbelag) direkt an den Zähnen. Zusätzlich hemmt es Karies verursachende Bakterien in ihrem Wachstum. Alle „Nenedent“-Kinderzahncremes enthalten mit 13 Prozent einen hohen Gehalt an Xylit. Deshalb schmecken sie gut und schützen gleichzeitig zuverlässig vor Karies.

 

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