Packt die Latschen ein!

5 Hygieneregeln fürs Schwimmbad

Für viele Familien ist das Schwimmbad die einzige Alternative zum teuren Strandurlaub – doch denkt auch an die Hygiene. Hier die wichtigsten Gesundheitstipps.

1. Duschen vor und nach dem Schwimmen.

Diese Regel ist tatsächlich die wichtigste. Denn ungeduschte Badegäste tragen Hautpartikel und Bakterien in das Schwimmbad, wo sich Keime besonders gut konzentrieren können. Chlor verhindert zwar die Ausbreitung, aber gegen einige Keime ist auch Chlor so gut wie machtlos. Einzig wirkungsvolles Mittel: Duschen vor dem Schwimmen. So wird auch die Entstehung von Stickstoffchlorid verhindert, das übrigens für den typischen „Schwimmbadgeruch” verantwortlich ist und zu Allergien und Hautreizungen führen kann. 

2. Mit Seife und Haarshampoo duschen.

Und zwar vor und nach dem Schwimmen. Nur so kann verhindert werden, dass Erreger in das Schwimmbad getragen werden - und von dort wieder nach Hause. Moderne Bäder verfügen zwar über hochleistungsfähige Filter, ganz ohne Chlor kommen sie dennoch nicht aus. 

3. Badeschlappen sind ein Muss.

Früher haben Desinfektionsduschen für die Füße Fußpilz verhindert. Tatsächlich helfen aber nur gründliches Abtrocknen und das Tragen von Badelatschen. Noch hartnäckiger sind Warzenviren: „Sie sind unglaublich umweltresistent und allgegenwärtig”, so Professor Ulrike Wieland (Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikobiologie). Mit üblichen Desinfektionsmitteln könne man ihnen kaum beikommen. Das Ansteckungsrisiko lässt sich nur durch das Tragen von Badeschlappen verringern. Im Schwimmbad solltet ihr euch und eure Kinder nur auf eigene Handtücher setzen und diese nach Gebrauch bei 90 Grad waschen. 

4. Ausreichender Sonnenschutz.

Auch bei uns kann die Sonne eine beachtliche Kraft entwickeln. Achtet vor allem bei euren Kleinen darauf, dass sie im Schatten sind. Schirm, Hüte und Creme mit einem hohen Lichtschutzfaktor verhindern Sonnenbrände, die später zu Hautkrebs führen können. 

5. Auf Zucker verzichten.

Obst, Eis und Softdrinks sind willkommene Abkühlungen. Vor Wespenattacken schützt aber nur der Verzicht auf zuckerhaltige Lebensmittel. Gegen Durst eignet sich stilles Wasser ohnehin viel besser. 

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