Guter Vorsatz für 2019 Kunststoffprodukte durch Gegenstände aus Holz ersetzen

Zahnbürste, Brotdose, Kinderspielzeug: In unserem Alltag umgeben wir uns gerne mit Helfern aus Plastik – und verdrängen dabei die Gefahren für unsere Umwelt und Gesundheit.

Eine ökologische und gesunde Alternative sind Holzprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Hier kommen 5 Tipps, wie dein Haushalt im neuen Jahr plastikfreier wird.  

Pünktlich zum Jahreswechsel taucht sie wieder auf: die Frage nach den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Eine sinnvolle Alternative zu Standardantworten, wie etwa weniger Schokolade essen oder mit dem Rauchen aufhören, wäre es doch, weniger Plastikprodukte zu nutzen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die eigene Gesundheit. Denn ein Großteil unseres Plastikmülls landet nicht nur in den Mägen von Fischen und Vögeln, sogar in Stuhlproben vom Menschen haben Forscher erstmals Mikroplastik nachgewiesen.      

Eine einfache Möglichkeit, den eigenen Alltag plastikfreier und damit ökologischer und gesünder zu gestalten: Holzprodukte statt Plastik! Das bedeutet nicht, alle Haushaltsgegenstände aus Plastik direkt in der gelben Tonne zu entsorgen, sondern sich bei einem Neukauf bewusst für ein alternatives Produkt aus Holz zu entscheiden. Wirklich nachhaltig ist das natürlich nur, wenn die verwendeten Holzprodukte aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen – erkennbar am PEFC Siegel. Hier kommen fünf konkrete Beispiele:

Schneidebrett und Kochlöffel aus Holz

Auf Holz haben Bakterien die geringsten Chancen, sich zu vermehren. Der Grund: Die im Holz enthaltene Gerbsäure wirkt antibakteriell. Besonders keimtötend sind Schneidebretter aus Kiefer, Lärche oder Eiche. Da Holz Wärme von Natur aus nur schlecht leitet, ist es zudem das ideale Material für Kochlöffel und Pfannenwender.

Schneidebrettchen aus Holz nutzen: Auf Holz haben Bakterien wegen der Gerbsäure geringe Chancen, sich zu vermehren. Foto: Kollaxo

Unbehandeltes Kinderspielzeug aus Holz

Es ist frei von gefährlichen Weichmachern und anderen gesundheitsgefährdenden Stoffen. Bei Kleinkindern ist dies besonders wichtig, da sie darauf herumbeißen oder Spielsachen mit ins Bett nehmen.

Papier- statt Plastiktüten

Vor allem die dünnen Plastikbeutel in den Obst- und Gemüseabteilungen werden noch von vielen Kunden benutzt. Tüten aus Papier sind hier die bessere Wahl.

Kleidung

Viele Kleidungsstücke bestehen aus Kunstfasern, die beim Waschen und im Trockner kleine Mikroplastikpartikel freisetzen. Eine Alternative sind Textilien mit Fasern aus Holz. Sie sind genauso angenehm und hochwertig wie Kleidung aus Baumwolle.

Gartenmöbel aus Holz

Mit Gartenmöbeln, Hochbeeten, Rankhilfen und Terrassendielen aus Holz lässt sich jeder Balkon und jeder Garten in eine kleine Wohlfühloase verwandeln. Sie sind zudem robuster und langlebiger als Produkte aus Kunststoff. Wetterfeste Hölzer wie Ipé, Bangkirai, Lärche oder Douglasie eignen sich besonders für den Einsatz im Freien.  

Weitere Tipps zeigt die Waldschutzorganisation PEFC anschaulich in einer multimedialen Online-Reportage unter pefc.de/holz-statt-plastik.

Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen aus garantiert nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Foto: PEFC

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