Zum Anbeißen Backwerk zum Fest

Bald ist Ostern: Wir freuen uns auf frisches Grün, erste Sonnenstrahlen, Eiersuchen im Garten und auf einen ausgiebigen Osterbrunch. Für strahlende Kinderaugen am Frühstückstisch sorgen süße Überraschungen – zum Beispiel ein selbstgemachter Rüblikuchen.

Rüblikuchen

Für 1 Springform, etwa 26 Zentimeter Durchmesser, braucht man:
400 Gramm Möhren
Butter für die Form
8 Eier
300 Gramm Zucker
400 Gramm gemahlene Mandeln
60 Gramm Speisestärke
1 TL Zimtpulver
1 unbehandelte Zitrone

1. Die Möhren waschen und mit dem Kartoffelschäler schälen. Auf der Küchenreibe in feine Streifen raspeln und in eine Schüssel geben.

2. Den Backofen auf 175 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Den Boden der Backform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Butter fetten.

3. Die Eier über einer Schüssel trennen. Eigelbe in eine Rührschüssel geben, Eiweiße kühl stellen.

4. Den Zucker zu den Eigelben geben und mit den Quirlen des Rührgeräts schaumig schlagen. Die Möhren untermischen und die Masse weitere 3 Minuten schlagen.

5. Die Hälfte der gemahlenen Mandeln zum Eigelb-Möhren-Gemisch geben. Die Speisestärke und das Zimtpulver unterrühren. Die Zitrone heiß waschen und abtrocknen. Die Schale auf einer Küchenreibe fein über den Teig reiben, den Saft auspressen und dazugießen.

6. Die Eiweiße mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen. Die restlichen Mandeln vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Eischnee heben.

7. Den Nuss-Eischnee zur Möhrenmasse geben und mit dem Teigschaber gut verrühren. Den Teig in die Form geben und glatt streichen.

8. Die Form (mit Topfhandschuhen!) auf die mittlere Schiene im Backofen schieben und den Kuchen etwa 70 Minuten backen (Küchenwecker stellen!).

9. Den Kuchen (mit Topfhandschuhen!) aus dem Backofen nehmen, etwa 5 Minuten in der Form stehen lassen und die Springform entfernen. Den Kuchen ganz abkühlen lassen.

Übrigens ...
Besonders schön sieht der Kuchen aus, wenn man ihn mit einem Zuckerguss bestreicht und mit Marzipanmöhren und gehackten Pistazien dekoriert. Für den Guss einfach 200 g Puderzucker mit 3 EL Zitronensaft zu einer dicklichen Masse verrühren und auf dem Kuchen verstreichen. Der Rüblikuchen stammt übrigens aus der Schweiz. Die Schweizer sagen, der Kuchen schmecke nach zwei Tagen am besten – und die müssen es ja wissen!

Buchtipp:

„Kochen und Backen mit der Maus – Geburtstags-Sonderausgabe“
„Kochen und Backen mit der Maus – Geburtstags-Sonderausgabe“
© Verlag Zabert Sandmann/Karl Newedel
Zabert Sandmann Verlag 2011, 10 Euro

Welches Kind kennt nicht die Sendung mit der Maus? In ihren Lach- und Sachgeschichten versteht es die pfiffige Maus seit 40 Jahren, Dinge ganz einfach zu erklären. Dass die Maus auch kochen und backen kann, beweist sie in ihrer Geburtstags-Sonderausgabe „Kochen und backen mit der Maus”. Wie immer mit dabei: der kleine Elefant. Das Duo hat Tipps und Tricks auf Lager, wie Nudel- und Kartoffelgerichte, Pizza, Waffeln oder Kuchen gelingen. Die wichtigsten Schritte werden step by step in Bildern gezeigt.

„Kochen und Backen mit der Maus – Geburtstags-Sonderausgabe“, Zabert Sandmann Verlag 2011, 10 Euro.

Hefehäschen

Hefehäschen
Hefehäschen
Foto: © Verlag Zabert Sandmann/Karl Newedel

Für 20 Hefehäschen braucht man:
1/4 Liter Milch
1 Würfel frische Hefe (42 g)
75 Gramm Zucker
500 Gramm Mehl
1 Prise Salz
2 Eier
Mehl für die Arbeitsfläche

Zum Verzieren:
20 Rosinen
2 Eier
2 EL Milch

1. Die Milch in einem kleinen Topf bei mittlerer Temperatur erwärmen. Aufpassen: Sie darf nur lauwarm sein!

2. Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln. Eine Prise Zucker dazugeben, zudecken und die  Hefe etwa 10 Minuten gehen lassen.

3. Das Mehl, den restlichen Zucker und das Salz in eine Rührschüssel geben. Die Eier trennen, dabei die Eiweiße in einer kleinen Schüssel auffangen und die Eigelbe zum Mehl geben. Den Backofen auf 50 Grad vorheizen.

4. Die Hefemilch zu der Mehlmischung geben, alles mit den Knethaken des Rührgeräts kneten, bis der Teig nicht mehr am Schüsselrand klebt.

5. Den Backofen ausstellen. Die Schüssel zudecken und den Teig im Backofen etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er etwa doppelt so groß geworden ist.

6. Den Teig mit den Händen noch einmal kräftig durchkneten und in 2 Teile teilen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche aus dem einen Teil 20 etwa 15 cm lange und 2 cm dicke Rollen formen, aus dem anderen Teil 20 kleine Kugeln mit 2 Ohren als Köpfe und 20 kleine Kugeln als Schwänzchen formen.

7. Den Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Aus den Teigrollen jeweils den Hasenkörper zusammendrehen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und mit etwas Eiweiß Kopf und Schwänzchen ankleben. Als Auge eine Rosine aufsetzen.

8. Die Eier mit der Milch verquirlen und damit die Häschen bepinseln. Das Backblech auf die mittlere Schiene im Backofen schieben und die Häschen etwa 1/2 Stunde hellbraun backen.

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