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Tolles mit Knolle
Frühkartoffeln mit Dips

Pellkartoffeln lassen sich mit fast allem kombinieren, was der Familienkühlschrank so hergibt. Besonders gut munden sie mit diesen zwei Dips.

Mit Cacɪk, türkischem Gurken-Joghurt

Zutaten für zwei Erwachsene und ein Kind, Zubereitungszeit: 5 Minuten

1 Salatgurke
300 Gramm Süzme Yoǧurt (Joghurt mit 10 Prozent Fett)
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
1 Teelöffel heller Balsamico
1 kräftige Prise Zucker
1 Stängel frischer Dill
½ Knoblauchzehe

So geht’s

1. Die Gurke schälen, der Länge nach halbieren und mit einem Teelöffel die Kerne herauskratzen. Die Gurke grob raspeln. Den Joghurt mit den Gurkenraspeln verrühren und mit Salz, Pfeffer, Balsamico und Zucker würzen.

2. Den Dill waschen, die Spitzen abzupfen, klein hacken und unterrühren. Knoblauch abziehen, pressen oder fein schneiden und ebenfalls hinzufügen.

 

Pellkartoffeln mit Kichererbsencreme

Zutaten für zwei Erwachsene und ein Kind, Zubereitungszeit: 15 Minuten

1 große Dose Kichererbsen (800 Gramm)
4 große Zwiebeln
Olivenöl
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
Paprikapulver

So geht’s

1. Die Kichererbsen abgießen, die Flüssigkeit auffangen. Die Zwiebeln abziehen, in Ringe schneiden und in einer Pfanne in reichlich Olivenöl braun anbraten. Kichererbsen hinzufügen, kurz heiß werden lassen und alles anschließend in einem hohen Gefäß sämig pürieren. Ist die Masse zu trocken, etwas aufgefangene Flüssigkeit aus der Kichererbsendose unterrühren.

2. Die Kichererbsencreme kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat und Paprika abschmecken.

Tipp: Die Kichererbsencreme passt auch gut zu frischem Fladenbrot und rohem Gemüse.

 

Tipp
Die Schale der Frühkartoffeln ist ganz dünn und kann problemlos mitgegessen werden, nachdem man sie zuvor mit einer Bürste ordentlich geschrubbt hat.

 

Buchtipp

Was kocht man, wenn ein mäkeliges Kleinkind mit am Tisch sitzt? Die Autoren und Eltern Anja Fleischhauer und Markus Eckstein zeigen in „Kochen für Polly“, wie das geht: Alle Rezepte wurden von ihrer Tochter Polly höchstpersönlich getestet – und für schmackhaft befunden. Von den Eltern natürlich auch.
Anja Fleischhauer, Markus Eckstein: „Kochen für Polly“, Trias 2013, 17,99 Euro.

 

Ab wann dürfen Kinder mitkochen, Holger Stromberg?

Was können Eltern tun, wenn der Nachwuchs partout nicht essen will, was auf den Tisch kommt?

Auf keinen Fall die Kinder zum Essen zwingen! Ich rate auch von „Belohnungs-Bestechungen“ à la „Wenn du das Gemüse isst, bekommst du auch Nachtisch!“ ab. Mein Tipp: entspannt bleiben! Bei Kindern im Wachstum schwankt die täglich benötigte Nahrungsmenge stark. Und kein gesundes Kind wird vor einem vollen Teller je verhungern!

Wie begeistert man Kinder für gesunde Ernährung?

Dafür gibt es fünf goldene Regeln:
1) Seien Sie selbst ein Vorbild. Essen Sie viel Gemüse und Obst. Nehmen Sie ihr Kind zum Einkaufen mit, erklären Sie ihm im Geschäft die Lebensmittel, die Sie kaufen und kochen Sie auch gemeinsam mit ihm.
2) Nicht zu früh aufgeben. Kinder sind Gewohnheitstiere – oft mögen sie Speisen oder bestimmte Lebensmittel nur deshalb nicht, weil sie sie noch nicht oft genug gegessen haben. Kochen Sie dieselbe Speise immer wieder und essen Sie diese in Gegenwart des Kindes dann auch mit Genuss. Irgendwann wird selbst der hartnäckigste kleine „Verweigerer“ auch probieren wollen!
3) Keine Verbote. Denn: Verbotenes hat einen ganz besonderen Reiz für Kinder. Geben Sie dem süßen Zahn der Kleinen in Maßen nach.
4) Das Auge isst mit. Jedes Speise sollte appetitlich und kindgerecht vorbereitet sein.
5) Vermeiden Sie eine zu große Vielfalt an Zutaten – Kinder mögen es, wenn sie die einzelnen Speisekomponenten auch identifizieren können.

3. Dürfen die Kleinen auch schon selbst den Kochlöffel schwingen?

Unbedingt! Ab welchem Alter sie in der Küche Hand anlegen, hängt von der Begeisterung, der Neugierde und dem Spaß der Kinder am Kochen ab. Und: Keine Angst vor Kindern in der Küche mit all den Küchengeräten: Kinder gehen mit (kleinen) Messern meist intuitiv geschickter um, als wir denken. Wichtig ist, dass man Kinder spielerisch an Lebensmittel und ans Essen heranführt, damit sie ein Grundverständnis für Ernährung bekommen und auch wissen, woher die Lebensmittel kommen – denn das geht heutzutage mehr und mehr verloren. Und bitte den Satz „Der Teller wird aufgegessen“ verbannen – das Kind sollte und darf selbst entscheiden, wann es satt ist. Nur so erzieht man sein Kind zu einem mündigen Esser.

 

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