Muttermilch abpumpen Abpumpen hilft, wieder in den Job reinzukommen

Wenn stillende Mütter abpumpen, kann auch jemand anderes das Baby füttern. Das kann sinnvoll sein, wenn die Mama wieder arbeiten will, das Baby aber dennoch Muttermilch bekommen soll. Außerdem kann der Papa so eine ebenso innige Beziehung zum Säugling aufbauen wie die Mama.

Ab wann das Abpumpen klappt

Zwischen dem dritten und dem sechsten Monat haben Babys einen festen Still-Rhythmus. Die Dauer der Mahlzeit geht von etwa 29 auf 23 Minuten zurück. Die Gesamtmenge der täglich getrunkenen Milch bleibt im ersten halben Jahr unverändert. Mädchen sind übrigens schneller satt – sie brauchen im Schnitt 755 Milliliter Milch pro Tag, während Jungs rund 831 Milliliter benötigen.

Im Job Milch abpumpen

In einer Übergangszeit kann das Abpumpen von Muttermilch helfen, ein paar Stunden durchgehend im Büro zu sein. Elektrische Milchpumpen sind leicht und handlich. Sie arbeiten leise und auch mit Batterien, sodass sie auch außer Haus diskret verwendet werden können. Zudem kann Milch eingefroren werden und wird dann z. B. vom Papa zu Hause erwärmt. Spezielle Sauger (wie „Calma“ von Medela) an den Flaschen imitieren das Saugen der Babys optimal. Die Milch fließt nur heraus, wenn ein Vakuum aufgebaut wird. Möchte der Nachwuchs atmen oder eine Pause machen, stoppt der Milchfluss, genau wie an der Brust.

Set zum Abpumpen von Muttermilch. Foto: Thinkstock

wirEltern.de - Newsletter

Gewinnspiele und deine Themen. Jede Woche neu.