Kleine Helfer

Nützliches Equipment für die Stillzeit

Nicht immer klappt es mit dem Stillen auf Anhieb. Zum Glück gibt es Stillhilfen, die Mutter und Kind unterstützen.

Foto: Chicco
Foto: Chicco

Bequem: Stillkissen

Die halbmondförmigen, etwa zwei Meter langen Kissen stabilisieren Mamas Körperhaltung beim Stillen und entlasten Rücken und Nacken. Schwangeren beschert das Kissen eine entspannte Seitenlage beim Schlafen. 

 

Stützend: Still-BH
Foto: ANITAmaternity
Foto: ANITAmaternity

Der Vorteil von Still-BHs gegenüber „normalen“ Büstenhaltern: Sie können einseitig geöffnet werden und ersparen lästiges Hochkrempeln beziehungsweise Öffnen. Meist haben solche Modelle eine zusätzliche Stützfunktion. Ein Muss für die Stillzeit!

 

Wohltuend: Stilltee
Foto: Thinkstock
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Stilltees enthalten Fenchel, Anis oder Kümmel und sollen die Milchbildung anregen. Wissenschaftlich erwiesen ist diese Wirkung allerdings nicht. Da es sich um ein pflanzliches Arzneimittel handelt, sollten Mütter nicht mehr als drei Tassen pro Tag genießen.

 

Saugstark: Stilleinlagen
Foto: Philips Avent
Foto: Philips Avent

In den BH gelegt, verhindern Stilleinlagen Milchflecken auf Mamas Top. Ob als Einweg- oder waschbare Variante aus Baumwolle oder Seide: Die Textil-Pads regelmäßig wechseln!

 

Beruhigend: Still-Öl

Still-Öl (zum Beispiel von „Weleda“ oder „Stadelmann“) pflegt die Brust und regt den Milchfluss an, wenn man es sanft einmassiert. Bei wunden Brustwarzen helfen auch spezielle Brustwarzencremes oder -salben auf der Basis von Lanolin (Wollfett).

 

Effizient: Milchpumpe
Foto: Thinkstock
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Wenn zu wenig Milch fließt oder man eine Stillpause einlegen möchte, ist eine Milchpumpe praktisch. Durch das Abpumpen der Milch wird Milchstau vermieden und die Milchproduktion aufrecht erhalten. Frauen, die häufig abpumpen, greifen am besten zu  elektronischen Modellen, ansonsten genügt auch eine manuelle Pumpe.

Tipp: Es sind auch elektrische Doppelmilchpumpen erhältlich, zum Beispiel von „Medela“ und „Philips Avent“. Vorteil: Man gewinnt mehr Milch in kürzerer Zeit. Für einfache Pumpen übernehmen Krankenkassen bei medizinischer Indikation die Kosten.

 

Umstritten: Stillhütchen
Foto: Philips Avent
Foto: Philips Avent

Stillhütchen aus Latex, Silikon oder Kautschuk kommen zum Beispiel bei wunden Brustwarzen zum Einsatz. Experten raten davon ab, da sie zu Saugverwirrung und verminderter Milchproduktion führen können. Deshalb: Nur kurzfristig und am besten im Beisein deiner Hebamme verwenden!

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