Keine Angst vor Seife im Auge oder Ziepen beim Kämmen

Ich hab die Haare schön!

Modische Schnitte oder niedliche Zöpfe – ja, bitte. Aber Haare waschen? Bloß nicht! Den wenigsten Kindern macht die Schopf-Pflege Spaß. Hier liest du, wie es ohne Geschrei klappt.

Amelie liebt ihre lange Haare. Am liebsten würde die Siebenjährige ihre Zöpfe bis zum Po wachsen lassen. Doch Mama und Papa winken ab. Schließlich sind sie die Haarpflege ihrer Tochter. Und das ist manchmal ganz schön anstrengend. Denn auch wenn das Zöpfe-Flechten schnell geht, ist der Weg dahin weit. Waschen, kämmen, pflegen – das Pflichtprogramm führt immer wieder zu Gezeter.
Kleine Kinder haben vor allem Angst, dass sie beim Haarewaschen Wasser in die Nase oder brennendes Shampoo in die Augen bekommen. Hier ist Geduld gefragt – und ein gutes Kindershampoo. Das sollte vor allem sanft sein, die Haare gut kämmbar machen und sparsam verwendet werden. Tipp: Wenn dein Kind das Abspülen unter der Dusche nicht mag, gib ihm einen Becher mit Wasser in die Hand, den es sich selbst über den Kopf gießen darf. So bleibt das Risiko fürs Kind berechenbarer und die Angst lässt nach.

Eine Kombination aus Haar-Shampoo und Schaum
© Thinkstock

Praktisch ist es, wenn du die Prozedur erleichterst, indem du in der Wanne eine Kombination aus speziellem Schaum und Shampoo für Kinder verwendest. Im Idealfall bekommen die Kleinen beim Spielen im Wasser kaum mit, dass die Haare frisch werden.
Bis zum Schulanfang haben Kinder noch keine speziellen Problem-Haare. Fettiges, trockenes, strapaziertes oder schuppiges Haar? Das sind ebenso Fremdworte wie die später gefürchteten „Bad Hair Days“, an denen die Frisur nicht sitzt. Zwischen Schulanfang und Pubertät wählt man dann am besten ein mildes Shampoo, das zum Haartyp passt, bevor Teenies ihre Haare pflegen wie Erwachsene.
 Die Haare von Kindergarten- und Grundschulkindern müssen nur von Staub und Alltagsschmutz befreit werden. Das genügt etwa zweimal pro Woche. Zu häufiges Haarewaschen trocknet die Kopfhaut aus und kann fiesen Juckreiz verursachen; bei ganz Kleinen kann mehr Milchschorf die Folge sein.

Mein erster Haarschnitt

Bei manchen Kindern wachsen die Haare schnell, bei anderen lassen sie sich Zeit. Doch
irgendwann ist es bei allen soweit: Strähnen hängen ins Gesicht. Der erste Haarschnitt muss her. Sobald sich ein Erwachsener mit der Schere nähert, bekommen auch mutige
Kids Angst. Halten sie nicht richtig still, kann das schnell schmerzhaft werden. So
mancher Schnitt geht ins Ohr statt in die Löckchen. Am besten lenken Sie Ihr Kind ab.
Mit einem Bilderbuch oder einem kleinen Film, sodass die Schnippelei nebensächlich
wird. Optional hilft der Besuch bei einem speziellen Kinderfrisör.

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