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Kindermöbel mit Qualität
Sicherheit im Kinderzimmer

Ob Bett, Tisch, Hochstuhl oder Kommode: Wenn hochwertige Kindermöbel mit den Kleinen groß werden, ist das nicht nur praktisch, sondern auch nachhaltig und langfristig preiswert. Sicherheit steht dabei im Mittelpunkt.

 

Wenn man die Wohnbedürfnisse eines Kindes vom Neugeborenen bis zum jungen Erwachsenen betrachtet, lässt sich diese Zeit in viele kleine Lebensabschnitte unterteilen. Immer wieder haben Kinder neue Wünsche und Ansprüche. Sie entwachsen der Wiege, steigen aus dem Gitterbett, wollen in höhlenähnlichen Hochbetten schlafen und spielen, brauchen Mal- statt Wickeltische, etwas später einen richtigen Schreibtisch und bald danach einen Beistelltisch für den PC. Zwischenzeitlich haben sie immer wieder Lust auf Veränderung: Die Kindersachen finden sie irgendwann peinlich und sie wünschen sich ein Jugendzimmer. 

 

Gute Möbel machen’s möglich: Verwandeln statt neu kaufen

Braucht man für Kinder deshalb wirklich alle paar Jahre neue Möbel? Nicht unbedingt, wenn man rechtzeitig verwandelbare kauft. Die sind zwar anfangs etwas teurer, doch aufs ganze Kinderleben gesehen doch wieder billiger. Kinder-Möbelhersteller haben sich da Cleveres einfallen lassen. Der Wickeltisch wird nicht ausrangiert, sondern zum Maltisch für die Kindergartenzeit umfunktioniert, sobald das Kleinkind trocken ist. Oder er verwandelt sich in ein Regal, das man ja immer gebrauchen kann.

Auch ein gutes Gitterbett ist wandlungsfähig. Ist die Liegefläche höhenverstellbar, müssen sich die Eltern in den ersten Monaten nicht tief herunterbeugen. Wird das Kleine dann größer, kann man die Matratze absenken, sodass das Bettchen wie ein Laufstall genutzt wird.

 

Sicherheit im Kinderzimmer: Darauf sollten Eltern achten

Beim Ein- und Umräumen des Kinderzimmers sollte der Sicherheitsaspekt im Vordergrund stehen. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

Schränke und Regale: Kinder nutzen Möbelstücke gerne zum Hochklettern. Wenn sie zum Beispiel die Böden eines Regals als Stufen erklimmen, um ein weit oben abgelegtes Spielzeug zu holen, kann das Regal kippen. Deshalb müssen Möbel standfest sein. Schränke, Regale und Hochbetten sollten an den Wänden festgeschraubt werden.

Gitterbetten: Der Abstand zwischen den einzelnen Stangen darf nicht größer als sechs Zentimeter sein. Sonst besteht die Gefahr, dass das Kind seinen Kopf durchsteckt und sich verletzt.

Steckdosen: Zielsicher krabbeln Kinder zu Steckdosen hin, sobald sie in der Lage dazu sind. Deshalb sollten die Dosen nicht nur im Kinderzimmer, sondern in der ganzen Wohnung mit Kindersicherungen versehen werden.

Hochbetten sind erst für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Sie brauchen Absturzsicherungen, die mindestens 16 Zentimeter höher sind als die Matratzenoberfläche. Leitern müssen fest mit dem Bett verbunden sein und sichere Seitengriffe haben. Idealerweise leuchten die Sprossen nachts.

Spitze Ecken und Kanten bergen ein Verletzungsrisiko. Sind sie nicht abgerundet, helfen Aufsätze aus Kunststoff, die speziell für scharfe Kanten in Haushalten mit kleinen Kindern gemacht sind.

Wickelkommode: Stürze vom Wickeltisch passieren immer wieder, denn meistens rechnen die Eltern nicht damit, dass sich ihr Baby plötzlich dreht. Ein Wickelaufsatz mit Barrieren verhindert das Schlimmste. Ansonsten müssen Mütter und Väter immer aufmerksam sein. Sie dürfen ihr Baby auf dem Wickeltisch niemals aus den Augen lassen.

Fenster im Kinderzimmer sollten so gesichert werden, dass die Kleinen sie nicht alleine öffnen können. Dafür eignen sich auch Kindersicherungen für Schranktüren und Schubladen. Diese verhindern außerdem, dass sich der Nachwuchs die Fingerchen klemmt.

Hochstuhl: Ein Kind gehört nicht unbeaufsichtigt in den Hochstuhl. Gurte sollten Pflicht sein. Außerdem müssen Hochstühle kippsicher sein. Dafür sorgen schräg nach außen gestellte Beine.

Schreibtischstuhl Er darf nicht kippen, auch wenn das Kind darauf herumkippelt.

 

Prüfsiegel 

Kindermöbel werden getestet. Die CE-Kennzeichnung besagt, dass das Produkt, an dem es angebracht ist, die Anforderungen der gültigen EG-Richtlinien erfüllt. 

Noch mehr Sicherheit bietet das freiwillige zusätzliche GS-Zeichen, das für geprüfte Sicherheit steht. Dies ist das zuverlässigste Siegel für Funktions- und Gesamtsicherheit von Möbeln (und anderen Gebrauchsartikeln) und wird von unabhängigen, vom Bundesarbeitsministerium zugelassenen Prüfstellen vergeben.

Mit dem „Goldenen M“ vergibt die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) ein Zeichen, das nur Möbel erhalten, die auf Herz und Nieren geprüft werden. Sie müssen stabil, sicher, haltbar und gut verarbeitet sein – und auch unter gesundheitlichen Aspekten höchste Ansprüche erfüllen. Eltern sollten beim Möbelkauf darauf achten.

 

Vorsichtsmaßnahmen für alle Fälle

Auch außerhalb des Kinderzimmers sind Sicherheitsmaßnahmen gefragt:

  • Treppen und der Herd in der Küche sollten mit Schutzgittern versehen werden.
  • Auf Tischdecken sollten Eltern verzichten, so lange ihr Kind noch klein ist. Zieht sich der Nachwuchs daran hoch, kann es Geschirr und heißes Essen herunterreißen.
  • Kabel von elektrischen Geräten sollten nicht herunterhängen. Sicherheitshalber immer den Netzstecker ziehen.
  • Keine Plastiktüten und verschluckbare Kleinteile herumliegen lassen.
  • Putzmittel, Medikamente, Streichhölzer und Feuerzeuge gehören in kindersicher verschlossene Schränke.

 

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