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Mitwachsend
Kindermöbel

Wenn hochwertige Kindermöbel mit ihren Besitzern groß werden, können Eltern viel Geld sparen.

 

Aus der Babywiege längst herausgewachsen und dem Gitterbett gerade entkrabbelt, wollte die dreijährige Anna am liebsten in einer Höhle schlafen – ganz kuschelig und sicher. Jeden Abend umstellten Mama und Papa die Kindermatratze mit Stühlen und spannten Tücher drum herum. Als das Mädchen ein Jahr später einen kleinen Bruder bekam, musste ein Hochbett her, damit unterm Bett noch Platz zum Spielen blieb. Nur halb hoch – wegen der Absturzgefahr und weil das Kind ja fürs Gute-Nacht-Küsschen noch erreichbar bleiben musste, fanden die Eltern.

 

Ein Schreibtisch und Abstand zum Bruder

Wieder drei Jahre später: Anna kommt in die Schule und braucht nicht nur einen Schreibtisch, sondern auch Abstand zum kleinen Bruder. Das halbhohe Hochbett reicht nicht mehr. Das Kinderzimmer wird leider nicht größer. Was nun? Mama und Papa entscheiden sich für eine neue Lösung: Ein höheres Hochbett mit integriertem Schreibtisch darunter (geeignet für Mädchen und Jungen ab sechs Jahren) ist das einzige, was noch ins Kinderzimmer passt.

 

Alle drei Jahre neue Möbel? Das lässt sich vermeiden

Die nächste Veränderung ist vorhersehbar: In der Pubertät muss wieder eine neue Einrichtung angeschafft werden. Dann wird Klettern nicht mehr cool sein, und der Schreibtisch muss Computer kompatibel werden. Nur gut, dass der jüngere Bruder ein dankbarer Abnehmer für Ausrangiertes ist und die kleinen Cousinen sein Erbe antreten werden. Sonst wäre das ganz schön teuer.

Braucht man für Kinder wirklich alle drei Jahre neue Möbel? Nicht unbedingt, wenn man rechtzeitig verwandelbare kauft. Die sind zwar anfangs etwas teurer, doch aufs ganze Kinderleben gesehen doch wieder billiger. Möbelhersteller haben sich da einiges ausgedacht. Der Wickeltisch wird nicht ausrangiert, sobald das Kleinkind trocken ist, sondern zum Maltisch für die Kindergartenzeit. Oder er verwandelt sich in ein Regal, das man ja immer gebrauchen kann.

 

Ein Wickeltisch wird mehr als 30 Jahre lang verwandelt

Vom Maltisch zum Schreibtisch für die ersten Schuljahre muss nicht viel verändert werden. Das Kind wird größer, der Tisch höher. Erst wenn später ein PC ins Kinderzimmer einzieht, muss der Schreibtisch auch in die Breite wachsen. Manche Möbelprogramme lassen sich von Babys Wickeltisch an dreißig Jahre lang immer wieder verwandeln, bis daraus das komplette Arbeitszimmer des mittlerweile berufstätigen Juniors geworden ist.     

Auch Betten wachsen lange mit. Vom Hochbett mit Höhle und Rutsche übers Jugendbett, das tagsüber zum Sofa wird, bis zum Gästebett, in das sich die erwachsenen Sprösslinge später als Wochenend-Besucher bei Mama und Papa wieder gerne hineinlegen.

Wer von Anfang an darauf achtet, dass die Möbel auf die ergonomischen Bedürfnisse der Kinder abgestimmt, schadstofffrei und hochwertig sind, wird lange Freude an einem Möbelprogramm haben.

 

Achtung Hochbett

Um Sturzunfälle vom Hochbett zu vermeiden, sollten Eltern achtsam sein:

  • Die Absturzsicherungen an allen Seiten müssen hoch genug sein (mindestens 16 Zentimeter von der Matratzenoberfläche aus).
  • Leiter und Bett sind fest verbunden. Die Sprossen leuchten idealerweise nachts.
  • An der Leiter sind sichere Seitengriffe angebracht.
  • Drumherum stehen keine anderen Möbel. Ein dicker Teppich ist die beste Unterlage.
  • Ecken und Kanten sind abgerundet.
  • Das Bett sollte nicht höher als 1,60 Meter sein und wird mit Stahlwinkeln an der Wand festgemacht.
  • Die Pfosten sind keine Garderobe. Schals und Tücher sollten nicht daran aufgehängt werden.

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