Von der Erstausstattung bis zum Jugendzimmer

Kindermöbel, die mitwachsen

Spielen, schlafen, lernen – Kindermöbel müssen einiges mitmachen und wachsen im Idealfall mit. Stuhl und Bett müssen aber auch der Fantasie der Kleinen freien Lauf lassen.

 

Sicher, langlebig und pflegeleicht – das wollen Eltern, wenn es um Möbel und die Einrichtung für das Kinderzimmer geht. Kids aber wollen vor allem Spaß und spielen in ihren eigenen vier Wänden, wenn sie größer werden, soll’s cool und chillig sein – und eigentlich immer wieder neu und anders.

Trotzdem: Es gibt ein paar Dinge, die Bestand haben müssen. Kindermöbel sollten robust verarbeitet und leicht zu reinigen sein. Und sie müssen Raum lassen für die Fantasie der Kleinen – aus einem Etagenbett soll ja mal schnell ein Piratenschiff oder aus der Liege eine Räuberhöhle werden können. „Eltern sollten bei der Zimmergestaltung Wert auf optimale Raumaufteilung legen, sprich Trennung von Spiel-, Arbeits- und Schlafbereich, um ihrem Sprössling eine entsprechende Wohlfühloase in seinem eigenen kleinen Reich einzurichten“, weiß Udo Groene, Geschäftsführer des Kindermöbelherstellers Paidi. Die Vorlieben der Kleinen sind natürlich auch wesentlich. Nur ändern die sich auch oft schnell. Deswegen bietet sich als Basis für das Kinderzimmer eine neutrale Grundfarbe an – ebenso wie schlichte, zeitlose Möbel. 

Udo Groene begründet den Trend zum zeitlosen Weiß im Möbelbereich: „So lässt sich dem Geschmackswandel Rechnung tragen. Bausteine, Kuscheltiere, Tapeten und Wandfarbe erledigen den Rest. Sie bringen Akzente und Leben in den Raum und schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Und da Dekoelemente leichter austauschbar und kostengünstiger sind als eine gesamte Kinderzimmereinrichtung, kann auf diese Art und Weise das Zimmer immer wieder neu gestaltet werden.“

 

Kinderbett, Kommode & Co. müssen gut verarbeitet sein

Damit Basisbausteine eines Kinderzimmers wie Bett, Schrank, Kommode durch die verschiedenen Phasen des Wachstums Bestand haben, müssen sie gut – und vor allem bei Kleinkindern wichtig – schadstofffrei verarbeitet sein. „Ich würde allen Eltern raten, auf giftfreie Lacke und auch Gütesiegel wie das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) oder das RAL-Gütezeichen zu achten, die für auf Herz und Nieren geprüfte Möbel hinsichtlich der Stabilität, Sicherheit und Verarbeitung stehen“, so Udo Groene. Und nicht nur das – mit einer Fünf-Jahre-Nachkauf-Garantie ist sichergestellt, dass einzelne Elemente für die Weiter- und Umgestaltung auch in Zukunft bereitstehen. „Diese Flexibilität gewährleistet, dass die Möbel sozusagen ein Kinderleben lang verwendet werden können“, sagt Udo Groene. Kein Raum im eigenen Zuhause ändert sich so oft wie das Kinderzimmer, es wird stetig an die Bedürfnisse seines Bewohners angepasst. Angefangen bei der Wohlfühlumgebung fürs Baby über vielseitige Kinderzimmer, bei denen der Spielfaktor im Vordergrund steht, bis hin zu verwirklichten coolen Jugendträumen.

"Wichtig ist, dass sich der Arbeitsplatz an die Größe des Kindes anpassen lässt"

Je größer Kinder werden, desto mehr Platz brauchen sie und desto aktiver werden sie auch. Grenzenlosen Spaß zum Toben bieten zum Beispiel Spiel-, Hoch- und Etagenbetten mit Leitern, Rutschen, Kletterwand und Schaukel, die es schon in der kleinkindfreundlichen Höhe ab 120 Zentimetern gibt und die mit textilen Accessoires wie Zelten und Vorhängen individuell ausgestattet werden können. Für eine flexible Ausnutzung der Zimmergröße hilft es, wenn die Betten in verschiedenen Breiten erhältlich sind und auch jede Menge Stauraummöglichkeiten bieten. Dafür können beispielsweise Rollboxen und -regale oder auch Bettkästen und Unterschiebebetten mit integrierten Schubkästen nützliche Helfer sein, denn mit den Jahren sammeln sich bei den Kids auch immer mehr Sachen an. „Und welches Kind wünscht sich nicht eine schnelle Aufräum-Zwischenlösung, wenn für Ordnung mal (wieder) die Zeit fehlt“, so Udo Groene, selbst dreifacher Vater. Schüler und Stuhl wachsen mit ihren Aufgaben

Doch bei aller Wohnlichkeit: Irgendwann wird ein Kinderzimmer auch zum Arbeitsplatz. Hier wächst der Schüler mit seinen Aufgaben – und mit ihm die Möbel. „Gerade beim Kauf eines Schreibtisches oder Stuhles stehen die Themenstufenlose Höhenverstellbarkeit und Ergonomie im Fokus, um den Schülern beim Hausaufgabenmachen eine optimale Position zu ermöglichen und Rückenproblemen vorzubeugen. „Wichtig ist, dass sich der Arbeitsplatz kontinuierlich an die Größe des Kindes anpassen lässt und dass auch die Tischplatte neigbar ist“, weiß Groene. Beim Kauf eines Schreibtisches sollte man auch den Zukunftsgedanken im Kopf haben, das heißt die spätere Nutzung von PC, Notebook, Tablet & Co. – so kann man spätere Neukäufe vermeiden. Für den Arbeitsplatz gilt besonders: Er ist eine Investition in die Zukunft.

 

Unser Experte

Udo Groene, Geschäftsführer beim Kindermöbelhersteller Paidi

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