Dein wirEltern-Newsletter

Alles über die Themen Schwangerschaft, Erziehung & Gesundheit

Nachhaltige Regenmode für Kinder

Der Herbst ist da. Jetzt heißt es: Blätter und Kastanien sammeln, Matschburgen bauen oder in Pfützen springen. Dabei ist wasserfeste Kleidung unentbehrlich.

Wichtig ist dabei, dass gerade die Kleinsten nicht nass unter dieser "Haut" werden. Nicht von außen und nicht von innen. Deshalb sollten Regenjacken und Matschhosen atmungsaktiv sein, also den Schweiß der tobenden Kids nach draußen dringen lassen. Und sie sollte möglichst nicht aus Kunstoffen wie PFC hergestellt sein. Denn diese enthalten umweltschädliche und für den Menschen giftige Chemikalien. Zum Glück produzieren heute einige Hersteller wasserfeste Kleidung komplett ökologisch, umweltverträglich und ohne giftige Schadstoffe.

Aufgepasst beim Kauf

Wie sind die Chemikalien in der Regenkleidung verarbeitet? Die wasserdichte Oberfläche der Regenkleidung besteht aus zwei Schichten: Ganz außen ist eine Imprägnierschicht aufgetragen, die Regen abperlen lässt, das Eindringen von Wasser in den Stoff verhindert. Eine zweite Schicht unter dem Oberstoff, der Membran, sorgt dafür, dass die Jacke gleichzeitig atmungsaktiv ist. Sie lässt Schweiß nach außen austreten und verhindert gleichzeitig, dass Regenwasser von außen durch den Stoff eintritt.

In beiden Schichten sollten eigentlich keine schädlichen Chemikalien wie per- und polyfluorierte Chemikalien, kurz PFC enthalten. Sie sind nicht in der Umwelt abbaubar und befinden sich laut Greenpeace auf der Liste besonders besorgniserregender Stoffe. Sie stehen unter Verdacht, das Immunsystem zu schwächen, die Fruchtbarkeit zu gefährden und können sogar Krebs auslösen. Sowohl bei der Herstellung der Kleidung als auch beim späteren Waschen gelangen die nicht abbaubaren Schadstoffe in die Umwelt. PFCs lassen sich schon weltweit in der Umwelt nachweisen: In den Alpen, der Arktis, sogar in der Leber von Eisbären wurden die Schadstoffe nachgewiesen.

Ist der Verzicht auf schädliche Chemikalien in Regenkleidung möglich?

Glücklicherweise gibt auch ökologische Alternativen, mit denen Kinder und Eltern auch bei regnerischen Ausflügen trocken bleiben, sogenannte "Detox-Regenkleidung". Mittlerweile gibt es Hersteller, die eine umweltschonende Imprägnierung entwickelt haben. Diese schafft durch einen dünnen Film aus biologisch abbaubaren Stoffen, der sich um die Textilfasern legt, eine Oberflächenstruktur, worauf Wasser und wässriger Schmutz abperlen. Der sogenannte "natürliche Lotos-Effekt" orientiert sich an dem Gefieder von Enten, die sogar unter Wasser tauchen und mit trockenem Gefieder wieder auftauchen.

Nachhaltiger Schutz

Wie bei einem herkömmlichen Regenschutz, muss auch diese biologisch abbaubare Imprägnierung von Zeit zu Zeit oder nach dem Waschen erneuert werden. Allerdings sind hier keine teuren und umweltschädlichen Imprägniersprays notwendig. Damit die Kleidung weiterhin wasserfest bleibt, genügt es, die Regenkleidung warm zu bügeln oder zu föhnen entweder im Trockner oder ganz einfach mit dem Haarföhn. Allein durch die Wärme wird die Imprägnierung reaktiviert und die Detox-Regenkleidung ist für den nächsten Regenschauer wieder einsatzbereit.

Das leistet der neue "Detox-Regenschutz"

Der neue Detox Regenschutz ist

  • umweltfreundlich und
  • schützt Kinder und Erwachsene vor gesundheitsgefährdenden Chemikalien,
  • praktisch
  • pflegeleicht und
  • spart nebenbei noch den Kauf teurer und
  • umweltbelastender Imprägniersprays.

Dem unbeschwerten Regenausflug steht so nichts mehr im Wege. Ganz nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung!

Teile diesen Artikel:

]