Anzeige Nachhaltigkeit vorleben

Nachhaltigkeit - was ist das eigentlich? Heute ist der Begriff zu einer Art Gummiwort geworden. Sie geht uns alle an, nicht nur Handelsunternehmen und Produzenten von Wirtschaftsgütern. Ganz wichtig: Eltern sollten ihren Kindern Nachhaltigkeit vorleben. Zum Beispiel, in dem sie Möbel kaufen, die nachhaltig hergestellt werden. Unser Kinderreporter Fynn hat den Kindermöbelhersteller Paidi besucht.

Elementar in puncto Nachhaltigkeit ist natürlich das Essen und Trinken, also der Treibstoff zum gesunden Leben. Gerade da hat sich die letzten Jahre sehr viel im Bewusstsein vieler Eltern verändert. Familien kaufen heute regionale Produkte auf dem heimischen Gemüsemarkt, legen Wert auf Bio-Siegel beim Lebensmittelkauf und achten streng auf die ökologisch gebotene Mülltrennung. Viele Familien nutzen zudem umweltbewusst Reinigungsmittel. Viele kaufen mit Öko-Siegeln gebrandete Kleidung. Einige setzen auf Geldanlagen, die nur nachhaltige Projekte finanzieren – und sind damit elterliches Vorbild für ihre Kinder, wenn sie bewusst das Alltags­verhalten der Erwachsenen mitbekommen.

Sind sie noch kleiner, ist nachhal­tige Lebensführung deshalb wichtig, weil ökologisch unbedenkliche Produkte einen besonderen Gesundheitsschutz bedeuten. Es ist die Umwelt, um die es geht – also ihr Zuhause. Das fängt ganz früh mit dem Spielzeug an, das die Kleinen in die Hände nehmen oder auch ablecken. Es betrifft ihre Wickelkommode, das Bettchen, die Teppiche im Babyzimmer und die Wandfarbe. Später sind es die Stühle, auf denen sie als Schüler sitzen, die Tische, an denen sie spielen oder Hausaufgaben machen.

Viele Arbeiten bei Paidi werden von Menschen ausgeführt - hier zeigt ein Facharbeiter unserem Kinderreporter Fynn, wie und wo die Bohrung anzusetzen ist

Viele Firmen übernehmen Verantwortung

Dass diese Verantwortung in Deutschland vielen Firmen sehr bewusst ist, zeigt das Beispiel vom Kindermöbel­hersteller Paidi. Das alteingesessene Unternehmen aus Hafenlohr im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart hat sich freiwillig dem Klimaschutz verschrieben und bereits seine CO2-Emissionen bilanziert und klimaneutral gestellt. Damit ist Paidi, wie 150 andere Möbelfirmen, dem Klimapakt für die Möbelindustrie der Deutschen Güte­gemeinschaft Möbel (DGM) beigetreten. Als die Klima­konferenz der Vereinten Nationen im Dezember 2015 in Paris ihre Ziele formulierte, fasste die DGM den Entschluss, Verantwortung zu übernehmen.

Das 1935 gegründete Traditionsunter­nehmen Paidi hat seinen „CO2-Fußabdruck“ ermitteln lassen und sämtliche Emissionen der sogenannten Scopes 1, 2 und 3 reduziert und klimaneutral gestellt. Die direkten Emissionen des ­Unternehmens, wie Treibstoffe für unternehmensei­gene Pkws und Lkws sowie Heiz- und Kühlmittel, zählen zu Scope 1. Die indirekten Emissionen, die aus der Erzeugung der von dem Unternehmen beschafften Energie resultieren – wie Strom, Fernwärme, Dampf oder Kühlungsenergie –, werden im Scope 2 erhoben. Scope 3 umfasst schließlich alle indirekten Emissionen, die aus dem Ablauf aller täglichen Unternehmensprozesse und dem Produktlebenszyklus hervorgehen – beispielsweise die Anfahrt der Mitarbeiter, externe Logistik, Wasserverbrauch sowie Nutzung der Produkte durch den Endkunden.

Im Showroom befragt Kinderreporter Fynn Paidis Geschäftsführer Udo Groene zum Umweltschutz

Unser Kinderreporter zu Besuch bei Paidi

Wir sind mit unserem Kinderreporter Fynn zu Paidi gefahren. Dort haben die Mitarbeiter dem Elfjährigen die umweltbewusste Planung in der Designabteilung und die Produktionsabläufe in den Fabrikhallen gezeigt und erklärt, wie die Schränke, Tische und Kommoden nachhaltig produziert werden.

Den Paidi-Geschäftsführer Udo Groene interviewte der Jungreporter und ­fragte ihn, was Paidi für die Umwelt tut. „Wir heizen zum Beispiel mit den Holzabfällen die ganze Fabrik. Bei den bestellten Hölzern nehmen wir umweltfreundliche E1-Qualität“, erklärte der Chef dem Jungen. Einige der Paidi-Produkte – so das Babybettchen „Fiona“ in Kreideweiß – sind inzwischen zum Beispiel von den Umwelttestern der Zeitschrift Öko-Test mit „sehr gut“ bewertet worden.

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