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Meningokokken

Welt-Sepsis-Tag

Am 13. September 2017 ist Welt-Sepsis-Tag. Er soll auf Blutvergiftungen und die vielen Menschen, die daran erkrankt sind oder sogar sterben, aufmerksam machen. Eine Ursache für Blutvergiftung kann eine Meningokokken-Infektion sein.

Oft übertragen Erwachsene Meningokokken. Etwa jeder zehnte Erwachsene trägt Meningokokken im Nasen-Rachen-Raum und ist somit potenzieller Überträger. Vor allem Säuglinge und Kleinkinder sind von einer Ansteckung mit den Bakterien betroffen, da sich ihr Immunsystem noch aufbauen muss und noch nicht besonders starke Abwehrkräfte hat. So kann es passieren, dass Eltern, Großeltern oder andere Personen, die Umgang mit Kindern haben, diese unwissentlich anstecken, obwohl sie selbst keine Symptome haben. Die Erreger werden durch engen Kontakt als Tröpfchen über die Luft übertragen, zum Beispiel beim Küssen, Husten oder Niesen.

Meningokokken-Infektionen – auf diese Symptome sollten Eltern achten

Meningokokken-Infektionen können neben einer Sepsis (Blutvergiftung) auch zu einer Meningitis (Hirnhautentzündung) führen. Aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts zeigen, dass nahezu zwei Drittel der erkrankten Säuglinge eine Sepsis entwickeln. Meningokokken-infektionen beginnen mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen und starker Schläfrigkeit.

Später kommen mitunter kalte Hände und Füße, Krampfanfälle sowie Einblutungen auf der Haut dazu. Es ist enorm wichtig, eine derartige Infektion rechtzeitig zu erkennen und schnell zu reagieren. Denn eine Ansteckung mit den Bakterien kann sich innerhalb weniger Stunden zu einer lebensbedrohlichen Krankheit entwickeln, die sofort mit Antibiotika behandelt werden muss. Alternativ kann man die Kinder schon im Voraus mit einer Impfung schützen.

Die Meningokokken-Symptom-Check-Karte (siehe unten) gibt es unter www.meningitis-bewegt.de/fakten/symptome-folgen zum Download.

Weitere Information über Meningokokken und zur Aufklärungskampagne „Meningitis bewegt“ findet ihr unter www.meningitis-bewegt.de sowie Facebook, Twitter und Instagram und Youtube.

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Unsere Autorin

Irlana Nörtemann

Irlana Nörtemann ist seit vielen Jahren mit Herzblut Redakteurin bei Junior Medien. Zu ihren Aufgaben zählt auch Content Management.

Als Mutter eines Jungen lässt sie ihre Alltagserfahrungen in ihre Artikel mit einfließen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den Themen Reise und Gesundheit.

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