Weihnachtsgeschenke für Kinder Morgen Kinder wird's was geben

Alle Jahre wieder die gleiche Frage: Was kommt unter den Weihnachtsbaum? Wir haben tolle Ideen und gute Tipps für Weihnachtsgeschenke für Kinder.

Weihnachten kommt jedes Jahr schneller als erwartet, zumindest gefühlt. Von daher macht es gerade bei ganz kleinen Kindern Sinn, sich schon rechtzeitig eine kleine Liste mit Geschenkideen anzulegen. So hat man im Dezember auf die Frage von Verwandten, was der Nachwuchs sich denn wünsche, gleich eine passende Antwort parat. Weiterer Vorteil: Das Kind bekommt genau das, was es auch gebrauchen kann.

Wunschliste für den Weihnachtsmann

Für Kinder, die schon etwas größer sind, gibt es – neben Weihnachtsbaum schmücken, Plätzchen backen und jeden Tag ein Türchen vom Adventskalender öffnen – vermutlich nichts Schöneres, als einen Wunschzettel für den Weihnachtsmann zu schreiben. Am besten unterstützt man sein Kind bei diesem Vorhaben. So kann man immer mal wieder einen Blick auf die Wünsche erhaschen, ohne Gefahr zu laufen, als Weihnachtsmann enttarnt zu werden. Wenn das Kind nicht mehr an den Weihnachtsmann oder das Christkind glaubt, darf der Wunschzettel natürlich weiterhin geschrieben werden.

Einige Onlineshops bieten virtuelle Wunschzettel an, auf denen Wünsche gespeichert werden können. Diese Liste kann man prima per Link an die Verwandtschaft schicken. Bei Bestellung eines der Geschenke, wird es automatisch aus der Liste gelöscht – so liegen später nicht zehn Puppen unter dem Baum. Auch schön: Hübsche Wunschzettel-Vorlagen, die nach Herzenslust ausgemalt, beklebt und beschrieben werden können. Es gibt sie zum kostenlosen Herunterladen, zum Beispiel bei Pinterest. So macht das Wünschen gleich noch mehr Spaß!

Geld sparen

Eltern greifen für die Weihnachtswünsche ihrer Kinder ganz schön tief in die Tasche. Einer Umfrage aus dem Jahr 2014 zufolge haben Kinder bis zwei Jahre Geschenke im Wert von 77 Euro bekommen, bei den Sechs- bis Achtjährigen waren es sogar 121 Euro. Eine gute Möglichkeit, um bei Weihnachtsgeschenken zu sparen, ist der Besuch von Flohmärkten oder Basaren, die gerade zur Weihnachtszeit besonders häufig stattfinden.

Hier findet man Spielzeug und anderes Zubehör für Babys und Kinder, das mit ein wenig Glück super erhalten ist. Gleiches gilt auch für Second-Hand-Shops. Stehen größere Wünsche an, kann man Großeltern oder andere schenkfreudige Verwandte und Freunde darum bitten, zusammenzulegen. So lassen sich auch besondere Geschenke wie ein Fahrrad oder Reitstunden finanzieren.

Weihnachtsgeschenke für Kinder: Wünsche respektieren

In allererster Linie geht es beim Schenken natürlich darum, dem Kind eine Freude zu machen. Und das gelingt am einfachsten, in dem man genau die Wünsche erfüllt, die es hat. Wenn der Nachwuchs gerade kein Interesse an Musik zeigt, sollte man kein Xylophon zu verschenken. Und wenn es nicht gerne malt, machen Buntstifte unterm Weihnachtsbaum einfach keinen Sinn.

Kurzum lässt sich sagen, dass ein passendes Geschenk zum Alter, dem Entwicklungsstand und den Vorlieben des Kindes passen sollte. Das heißt natürlich nicht, dass man Dinge, die auf dem Wunschzettel stehen, kaufen sollte. Überraschungen sind bei Kindern gerne gesehen und gehören zu Weihnachten natürlich auch dazu. Und mit ein bisschen Glück kommt ein spannendes Buch oder eine Holzeisenbahn auch super an. Falls nicht, sollte man jedoch nicht enttäuscht sein und im Zweifelsfall das Geschenk lieber umtauschen. 

Bei der Auswahl der Geschenke sollten übrigens nicht nur die Wünsche der Kinder, sondern auch die der Eltern respektiert werden. Wenn es also nicht um die eigenen Kinder geht, spricht man Geschenkideen am besten vorher ab. So kann man auch sicher sein, dass das Geschenk nicht doppelt gekauft wird und – am allerwichtigsten – für leuchtende Kinderaugen sorgt. Denn das ist doch schließlich das erklärte Ziel aller Beteiligten.

Autorin: Jana Kalla

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