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Richtig lernen – Anzeige

So gelingt die Versetzung

Mit Spannung sehen Kinder und Eltern der Zeugnisvergabe entgegen. Zweimal im Schuljahr werden bundesweit Zeugnisse vergeben, in denen die schulischen Leistungen der Schüler bewertet werden.

Gemeinsam mit dem Lern-Portal Lernando.de haben wir Tipps für erfolgreiches Lernen zusammengestellt:

In der ersten Klasse gibt es noch eine schriftliche Beurteilung des Leistungsstandes und des Lernfortschritts, in einigen Bundesländern geht es dann ab Klasse 2 schon mit der Notenvergabe los. Da kann für den einen schon mal das böse Erwachen kommen. Schlechte Noten im Halbjahreszeugnis drohen auf einmal, die Versetzung zu gefährden.

Und bald geht es dann auch schon um die Frage: Schafft mein Kind die Versetzung auf das Gymnasium? Oder welches ist die richtige Schulform? Und selbst wenn eine Gymnasialempfehlung vorliegt, so fragen sich doch manche Eltern, ob ihr Kind das Lernpensum und die Ansprüche auf der weiterführenden Schule gut bewältigen wird. Sie möchten sicher sein, dass ihre Sprösslinge gut vorbereitet sind auf das, was da kommt.

Wann ist ein Schüler versetzungsgefährdet?

Ein Schüler kann nicht versetzt werden, wenn er zwei mangelhafte Leistungen mit der Note 5 im Zeugnis stehen hat oder aber eine ungenügende Leistung, Note 6, vorliegt und kein Ausgleich vorhanden ist. Dann muss er die Jahrgangsstufe wiederholen. Die Regelung des Ausgleichs ist an den Schulen der verschiedenen Bundesländer unterschiedlich.

Auf der Zeugniskonferenz wird über den Einzelfall entschieden. Gute Leistungen in anderen Fächern und wenn die Lehrer mit einer guten Mitarbeit und mit Engagement des Schülers rechnen, kann das die Entscheidung zur Versetzung begünstigen. Den umgangssprachlichen Begriff des Sitzenbleibens versucht man übrigens zu vermeiden. Der Schüler bleibt nicht "sitzen", sondern er wird "nicht versetzt".

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Ist die Versetzung eines Schülers tatsächlich gefährdet, gibt es eine Warnung im Halbjahreszeugnis. Engagierte Lehrer nehmen auch schon vorher Kontakt mit den Eltern auf, denn jetzt besteht schneller Handlungsbedarf. Die Schüler müssen ihre Wissenslücken schließen, um wieder Anschluss zum Lernstoff zu finden, die schlechten Noten zu verbessern und damit ihre Versetzung sicherzustellen.

Richtiges Lernen will gelernt sein

Doch nur wenige Schüler im Grundschulalter wissen, wie man richtig lernt. Die Hilfe und Unterstützung der Eltern sind gefragt, doch die sind mit ihren eigenen Themen, Job und Alltag oftmals schon genug eingespannt und es fehlt die Geduld, sich mit dem Nachwuchs auseinanderzusetzen und zu pauken. Zumal die Kinder oft unwillig reagieren, wenn die eigenen Eltern mit ihnen lernen wollen oder ihnen zu den Hausaufgaben noch Zusatzaufgaben geben.

So verbessert ein Schüler seine Noten

Zunächst einmal sollten die Eltern dem Kind zeigen, dass sie es auf jeden Fall lieben und es sich wegen der Noten nicht minderwertig fühlen muss. Schulnoten bewerten lediglich die schulische Leistung und nicht, wie wunderbar ein Kind ist. Schulnoten kann man mit etwas Fleiß und den richtigen Tricks verbessern. Und das geht am besten mit einem guten Selbstwertgefühl.

Dann sollten die Eltern mit dem Lehrer sprechen, um herauszufinden, wo es hakt. In welchen Fächern hat das Kind Schwierigkeiten? Doch auch der Grund ist wichtig: Warum kommt das Kind nicht mit – träumt es oder macht es Quatsch?

Auch das Lernumfeld zu Hause sollten sich Eltern genau ansehen. Wann macht das Kind seine Hausaufgaben, wann lernt es für die Schule? Hat es die nötige Ruhe dazu und einen Platz, an dem es sitzen und lernen kann? Ist jemand da, der gegebenenfalls helfen und erklären kann?

Schließlich müssen die Eltern für ihr Kind einen Plan aufstellen, in welcher Form es daran arbeiten kann, seine Noten zu verbessern und welche Hilfe es dabei bekommt. Zunächst ist es wichtig, dass das Kind eine Betreuung bei den Hausaufgaben hat, damit es Fragen stellen oder gegebenenfalls noch einmal etwas erklärt bekommen kann. Zusätzlich sollte ein Elternteil mit dem Kind in den betroffenen Fächern lernen.

Wenn das zeitlich nicht möglich ist oder aber nicht so gut funktioniert, kann man eine Nachhilfe organisieren. Möglicherweise lässt sich das Kind bei einem Nachhilfelehrer besser auf den Lernstoff ein. Auch bieten die Schulen meist Förderunterricht an, den das Kind wahrnehmen kann.

Für die richtige Motivation hilft ein Belohnungssystem. Am besten gemeinsame Unternehmungen, draußen an der frischen Luft. Da wird der Kopf einmal richtig frei. Zum Beispiel bei einem Ausflug in den Tierpark oder Kletterwald. Einfach tief durchatmen und Spaß haben! Dann klappt es danach auch wieder mit dem Lernen und mit den guten Noten.

Weitere Tipps

Übrigens: Auf dem Online-Portal Lernando finden Eltern und Schüler neben Magazinbeiträgen und Ratschlägen auch die passenden Lernhilfen, um Noten zu verbessern und in den betroffenen Fächern sinnvoll zu üben. Im Shop gibt es ein umfassendes Angebot an Lernhilfen, Prüfungsvorbereitungen oder auch Klausurentrainer – versandkostenfrei.
Schaut auch immer mal wieder rein: Bei Lernando gibt es tolle Gewinnspiele.

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Unsere Autorin

Sonja Baum

Sonja Baum ist eigentlich Molekularbiologin. Sie wurde dann Wissenschaftsjournalistin und schrieb zunächst als freie Autorin für die "Financial Times Deutschland" und Magazine wie "P.M.".

Seit sie drei Kinder hat, schreibt sie auf wireltern.de über Dinge, die ihre Welt bewegen. Außerdem hat sie bereits einen Roman veröffentlicht und schreibt zur Zeit an einem neuen Buch über das Leben mit ihrer Familie.

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