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Franziska Knuppe

"Wir haben in Deutschland sehr viel Glück"

Das Model Franziska Knuppe unterstützt seit Jahren Kinderhilfsaktionen – das prägt sie auch stark bei der Erziehung ihrer Tochter.

 

Im Jahr 2015 bin ich Botschafterin der Initiative von Pampers für UNICEF im Kampf gegen Tetanus. Für die Initiative konnte ich letztes Jahr auf die Philippinen reisen, um mir selbst ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Die Menschen sind uns trotz der großen Armut mit einer unglaublichen Freundlichkeit begegnet und die Reise hat mir nochmals deutlich gezeigt, warum dieses Engagement so wichtig ist. Wir wurden überall mit einem Lächeln begrüßt. Und selbst in den Notunterkünften, wo die Menschen auf engstem Raum lebten, waren sie fröhlich. Sie scheinen sich damit arrangiert zu haben, dass sie regelmäßig von Katastrophen heimgesucht werden – und das Leben trotzdem lebenswert ist. Das hat mich tief berührt. Ich habe von der Reise so viel Positives mitgenommen: Glückliche Mütter und die Erfolge von Pampers und UNICEF im Kampf gegen Tetanus

 

Fotos von der Reise erklären, warum es uns hier so gut geht

Wir haben von der Reise auch ein Fotoalbum gemacht, dass habe ich meiner Tochter Mathilda (9) gezeigt und ihr so gut es geht erklärt, was ich auf der Reise erlebt habe. Mathilda möchte ich beibringen, dass wir in Deutschland sehr viel Glück haben und es uns sehr gut geht. 

 

Unsere Tochter ist durchgeimpft

Bei uns in Deutschland spielen Krankheiten wie Tetanus keine Rolle mehr, aber in anderen Ländern stellt sie immer noch eine Bedrohung dar. Wir können unsere Kinder gegen viele lebensbedrohliche Krankheiten einfach impfen lassen. Das war bei uns auch absolut kein Thema, sondern klar, dass wir unsere Tochter durchimpfen lassen. Meine Mutter ist Kinderärztin und wir haben uns von ihr ausführlich beraten lassen. Das Thema polarisiert in Deutschland sehr, aber wir mussten nicht lange darüber nachdenken. 

Die Reise hat mich übrigens für eine Woche von meiner Tochter getrennt – so lange wie noch nie. Ich versuche nie länger als zwei, drei Tage weg zu sein, auch wenn ich jobbedingt öfters mal Reisen muss. Als wir noch kein Schulkind hatten, konnte ich meine Tochter ganz einfach mitnehmen. Heute müssen wir uns natürlich ganz anders organisieren, aber ich habe ja mit Christian einen tollen Mann zu Hause. Ich werde oft nach unserem Erziehungsstil gefragt: Wir haben aber keinen ultimativen Erziehungstipp. Wir wollen unserer Tochter nur mitgeben, wie wichtig Familie ist und verbringen sehr viel Zeit gemeinsam. Natürlich ist uns unsere Privatsphäre auch sehr wichtig, aber in Deutschland haben wir da auch nicht so viele Schwierigkeiten. Schließlich sehe ich privat ja auch nicht so aus, wie auf den Plakaten!

 

Zur Person:

Franziska Knuppe (41) arbeitet international erfolgreich als Model. Die gelernte Hotelfachfrau wurde 1997 von Wolfgang Joop in einem Café in Potsdam entdeckt. Sie war das Gesicht der Kampagnen u. a. von Riani, Gardeur und der Schmuckmanufaktur Wellendorff. Franziska unterstützt auch andere gemeinnützige Projekte wie einen Verein zur Heilung von Brustkrebs und die Aktion „Tolerantes Brandenburg”.  

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