Abkühlung

Schwangerschaft: Mit diesen Tipps bleibt du jetzt cool

Die Hitzewelle macht werdenden Müttern zu schaffen. Das hilft gegen geschwollene Füße, Schwitzen & Co.

Einen über den Durst trinken

Wer viel schwitzt, muss auch viel trinken: Im Sommer dürfen es für Schwangere ruhig zweieinhalb Liter am Tag sein. Mineralwasser löscht den Durst am besten, hält Nieren und Stoffwechsel in Schwung und sorgt für glatte Haut.
Nebenbei hilft es, die Wassereinlagerungen in den Beinen auszugleichen, unter denen viele Schwangere leiden. Schorlen, kalte Kräutertees oder Wasser mit Limettensaft schmecken gut und erfrischen von innen.
Eine leckere „Trinkmahlzeit“ aus frisch gepressten Früchten, nach Geschmack mit Naturjoghurt aufgepeppt oder mit Mineralwasser verdünnt, stillt vitaminreich Hunger und Durst. Auch Wassermelonen erfüllen diesen Zweck. Ein guter Nebeneffekt: Viel Flüssigkeit regt den trägen Darm an und beugt somit Verstopfungen vor!

Ausgewogen essen
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Wenig Fett: Bei warmem Wetter ist der Appetit auf deftige Speisen schwächer ausgeprägt und Schwangere greifen ohnehin besser zu Gemüse, Salaten oder Früchten. Vorzugsweise roh, dann enthalten sie die meisten Mineralien und Vitamine.
Ein Teller mit süßem Obst in greifbarer Nähe oder ein Früchtemilchshake versorgen den Kreislauf mit genügend Zucker und verringern nebenbei den Heißhunger auf Süßigkeiten.
Ist ein Energieschub nötig, leistet eine Banane gute Dienste, auch bei Heißhunger ist sie das perfekte Obst. Sie macht schnell satt. Und: Bananen enthalten wie Schokolade Serotonin, den Botenstoff, der für gute Laune sorgt.

Der Hitze Beine machen
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Dicke Füße, geschwollene Knöchel, schwere Beine: Viele Frauen neigen zu Wassereinlagerungen und Krampfadern. Hochhackige Schuhe oder einschneidende Söckchen sind jetzt tabu, viel stehen oder die Beine überschlagen ist ebenfalls ungünstig. Was hilft: Öfter mal in die Waagerechte gehen und die Beine höher lagern, allerdings nicht höher als den Bauch.
Ein kleines Gymnastikprogramm wirkt ebenfalls Schwellungen entgegen: Zwischendurch mit den Füßen auf und ab wippen, mit den Zehen wackeln oder das Bein ausstrecken und den Fuß kreisen lassen.
Eine Wohltat ist ein Eimer mit lauwarmem Wasser, in dem die Beine einfach mal Pause haben. Ein kühlendes Gel spendet ebenfalls Frische.

Öfter mal abtauchen
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Kalte Kosmetika: Fit in den Tag starten werdende Mütter, wenn sie ihre Pflegeprodukte im Kühlschrank deponieren. Gesichts- und Augencreme spenden beim Auftragen eine angenehme Kühle auf der Haut.

Kleine Frischekicks für zwischendurch liefern Eiswürfel: Einfach in Tuch wickeln und sanft über Gesicht und Körper streichen. Den gleichen Effekt bewirkt kaltes Wasser, das über die Unterarme plätschert oder ein feuchtes Tuch auf Stirn oder Nacken. Geschwollene Augen freuen sich über Gurkenscheiben oder Kamilleteebeutel. Kurz anfeuchten, kühl lagern und auf die Augen legen.

Ein prickelndes Erlebnis: Mineralwasser in eine Sprühflasche füllen. Wenn die Wärme unerträglich wird – einfach auf Gesicht, Beine und Füße sprühen.

Für die Abkühlung im großen Stil öfter mal ins Schwimmbad gehen, vielleicht zu einem Aquafitnesskurs mit anderen Kugelbäuchen? Im Wasser fühlen sich künftige Mamas angenehm leicht und trainieren nebenbei ihre Muskeln.

Die Seele baumeln lassen
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  • Ab und zu mittags mal ein kleines Schläfchen ist purer Luxus, den sich eine werdende Mutter auch mal gönnen darf. Schließlich muss ihr Körper jetzt einiges verkraften und profitiert von diesen kleinen Ruheoasen. Auch wenn es verlockend ist: Das Nickerchen nicht länger als 30 Minuten halten, sonst bleibt der Körper träge und müde.
  • Für kurzfristige Entspannung sorgt auch eine Fußmassage, die Mama sich ruhig selbst verpassen darf, wenn es die Rundungen noch erlauben. Ein wenig Creme, zum Beispiel mit Minze, Zitrone oder Rosmarin, zwischen den Handflächen verreiben und mal mit sanften, mal kräftigen Bewegungen in die Füße einmassieren.
  • Einfach abschalten und sich an einem schattigen Plätzchen von einem Hörbuch berieseln lassen: Wunderschön ist die Erzählung „Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli“ von Andrew Sean Greer; kurzweilig und heiter Jan Weilers „Maria, ihm schmeckt`s nicht“.
Eine gute Figur machen
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Herrliche Zeiten stehen an, denn Schwangere müssen sich keinen Stress machen, was die Bikinifigur betrifft. Sie haben ihren Bauch aus gutem Grund und dürfen ihn stolz präsentieren. Mit der derzeitigen Mode sehen sie dabei auch noch richtig gut aus! Luftige Tuniken, leichte Sommerkleider oder Oberteile im Empire-Stil mit hoher Taille, etwas davon findet sich in fast jedem Kleiderschrank.
In punkto Umstandsmode machen es Labels wie „Zara“, „Bellybutton“ oder „Paulina“ Mamis einfach, sich attraktiv und bequem zugleich anzuziehen.
Einige wenige Basisteile, die immer wieder kombiniert werden können, reichen völlig aus. Wichtig ist dabei, dass die sommerliche Kleidung locker sitzt und weder den Bauch noch die Taille einengt oder zwischen den Beinen kneift.
Stoffe wie Baumwolle oder Leinen liegen dabei angenehmer auf der Haut als Synthetik. Am praktischsten sind Kleider: Überziehen, fertig! Zuhause auf dem Balkon oder im Garten reichen eine Männerboxershorts und ein Shirt oder schlichtweg ein Bikini.

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