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Wellness für Mütter in spe
So kommen Mütter in spe gepflegt durch die kalte Jahreszeit

Manche werdende Mami möchte sich am liebsten in eine kuschelige Decke einmummeln und den Winter verschlafen. Dabei gibt es gute Gründe, das nicht zu tun. Tipps, mit denen Schwangere den Winter rundum genießen – und die Wartezeit bis zum Frühling verkürzen.

Sanfte Weichmacher

Eisige Temperaturen und trockene Heizungsluft entziehen der Gesichtshaut im Winter Feuchtigkeit. Hinzu kommt, dass manche Frauen wegen der veränderten Hormonsituation während der Schwangerschaft ohnehin unter trockener Haut leiden! Statt leichter Cremes mit hohem Wasseranteil greifen werdende Mütter besser zu Feuchtigkeit spendenden Produkten mit höherem Fettanteil.

Und: Den Teint einmal pro Woche mit einer selbst gemachten Gesichtsmaske verwöhnen. Dazu zwei Esslöffel Quark mit einem Esslöffel warmem Honig sowie einem Teelöffel Olivenöl verrühren und großzügig auf das Gesicht auftragen. Die Maske nach 20 Minuten abwaschen und anschließend sanft eine Creme einmassieren.

Luftige Höhe

Mit Papa in spe durch die verschneite Berglandschaft stapfen –  herrlich! Ein Spaziergang an der frischen Luft sorgt für gute Laune und bringt das Immunsystem auf Trab. Wichtig: Selbst wenn die Sonne nicht scheint, die Haut unbedingt mit Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor schützen! Große Höhen sollten Schwangere wegen der Gefahr der Höhenkrankheit meiden. Ebenfalls nicht empfehlenswert: Die Berge auf Skiern und Snowboard zu erobern.

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Süße Sünde

Dunkle Schokolade schmeckt lecker und wärmt von innen, wenn sie heiß ist. Rezept für eine „echte“ heiße Schokolade (Zutaten für eine Tasse):


eine Hand voll Kakaobohnen
250 ml Milch oder Wasser
Zucker und Gewürze nach Belieben

So geht’s

Die Kakaobohnen sortieren – nur ganze und gleichgroße Bohnen verwenden. Anschließend in der Pfanne unter ständigem Rühren bei 130 Grad ca. 30 bis 45 Minuten rösten. Vom Herd nehmen, wenn es intensiv nach Kakao duftet und sich die Schale leicht ablösen lässt. Die Schalen entfernen und die Kakaobohnen in einen Mixer geben bzw. im Mörser mahlen, bis eine breiige Masse entstanden ist. Zucker und Gewürze unterheben. Milch oder Wasser erwärmen und die Kakaomasse einrühren.

Heiße Hütte

Regelmäßige Saunabesuche stärken das Immunsystem, fördern die Durchblutung und wirken sich positiv auf die Psyche aus. Aber: Darf eine Schwangere überhaupt in die Sauna? Ja, vorausgesetzt sie ist an die Schwitzstube gewöhnt. Für alle anderen gilt: Vorab mit dem Arzt abklären, ob ein Saunabesuch unbedenklich ist. Grundsätzlich sollten es Kugelbauchträgerinnen mit der Schwitzkur nicht übertreiben: Zwei Saunagänge á 60 Grad sind ausreichend. Am besten macht es sich Mama in spe auf der mittleren Bank bequem. Und kühlt sich anschließend mit dem Schlauch ab.

Glänzende Hauptsache

Das Haar profitiert mitunter von der Schwangerschaft: Es wird kräftiger, dichter und glänzender. Für die Extraportion Pflege einmal pro Woche eine Kur ins Haar einarbeiten und zehn Minuten einwirken lassen. Haare färben während der Schwangerschaft ist nach Meinung von Experten übrigens kein Problem. Wer dennoch kein Risiko eingehen will, sollte auf pflanzliche Colorationen zurückgreifen.

Ganze Linie

Schwangere sollten ihre Weiblichkeit zelebrieren. Kleider im Empire-Stil bzw. in A-Form sind wie gemacht für werdende Mamis, weil sie den Babybauch in Szene setzen. Dazu eine dicke Wollstrumpfhose, derbe Boots – und der Winterlook ist perfekt!
 

Scharfe Schote

Chili gibt einer Mahlzeit nicht nur die richtige Würze. Das darin enthaltene Capsaicin wirkt auch entzündungshemmend und stärkt die Abwehrkräfte. Gut möglich, dass das Baby ein Faible für scharfe Speisen entwickelt, wenn Mama sie während der Schwangerschaft regelmäßig isst.

Entspannende Technik

Auszeiten während der Schwangerschaft tun Mutter und Kind gut. Das Problem: Manchen Frauen fällt es gar nicht so leicht, „runter zu kommen“. Hilfreich: Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training und andere Entspannungstechniken.
Buchtipp: „Stress ade – Die besten Entspannungstechniken“, Roland Geisselhart/Christiane Hofmann, Haufe 2009, ca. 7 Euro.

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