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Ausklinken, abschalten, auftanken
Wellness-Tipps für Schwangere

Mütter in spe sollten zwischen Ultraschalluntersuchung und Geburtsvorbereitungskurs auch mal eine ruhige Kugel schieben. Tipps und Tricks mit Wohlfühlgarantie.

Bezauberndes Lächeln

Eine Schwangerschaft ist eine Belastungsprobe für Zähne und Zahnfleisch. Denn: Der veränderte Hormonhaushalt macht die Kauwerkzeuge anfällig für Karies. Damit schädliche Kariesbakterien keine Chance haben, ist konsequente Zahnpflege unabdingbar. Dazu die Zähne dreimal täglich mit einer weichen Zahnbürste putzen. Zusätzlich Zahnseide verwenden. Und: auf eine gesunde Ernährung mit Obst, Gemüse und Vollkornprodukten achten. Damit tun werdende Mütter auch etwas für die Zahngesundheit des Ungeborenen. Babys Körper braucht nämlich Vitamine, Kalzium und Phosphor, um eine gesunde Zahnsubstanz aufzubauen.

Richtiger Riecher

Ob als Badezusatz oder zur Massage: Aromaöle fördern das Wohlbefinden und wirken sich mitunter positiv auf die Stimmung aus. Das macht ihre Anwendung während der Schwangerschaft besonders beliebt – und unproblematisch, solange man zu 100 Prozent naturreinen Ölen greift und sie sachgemäß anwendet. Schon ein paar Tropfen Lavendel- oder Rosenöl beispielsweise wirken entspannend. Zitronenaroma macht müde Mütter in spe munter. Wichtig: Nicht alle ätherischen Öle sind für Schwangere geeignet – den Arzt oder Apotheker um Rat fragen.

Reine Formsache

Keine will sie. Aber fast alle werdenden Mütter haben sie: Schwangerschaftsstreifen. Gegen die erblich bedingte Bindegewebsschwäche gibt keine medizinisch wirksame Therapie, um die lästigen Streifen an Bauch, Po und Oberschenkeln loszuwerden. Aber: Schwangere können die Haut mit Wechselduschen auf die bevorstehende Ausdehnung vorbereiten. Das Kalt-Warm-Wechselspiel immer an den Beinen beginnen und dann Bauch, Beine und Po in kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn abduschen. Körperlotionen bzw. -öle, die man anschließend einmassiert, spenden der Haut Feuchtigkeit.

Schöner Augenblick

Die hormonellen Turbulenzen während der Schwangerschaft sorgen bei vielen Frauen für einen regelrechten „Beauty-Boom“:  Hautunreinheiten verschwinden und die Haut wirkt zarter und rosiger. Ein leichtes Augen-Make-up kommt da wie gerufen, um die natürliche Schönheit zu unterstreichen. Das geht am besten mit Lidschatten in hellen Brauntönen. Für den so genannten „Nude-Look“ das Oberlid zunächst mit einem Papiertuch abtupfen. Anschließend Abdeckstift  oder Puder auftragen – das macht die Farbe länger haltbar. Den Lidschatten mit einem Pinsel von innen nach außen geben und an den Seiten sanft verwischen. Zum Schluss die Wimpern mit brauner Mascara tuschen.

Starker Auftritt

Geschwollene Füße und müde Beine sind unliebsame Begleiter vieler werdender Mütter. Dagegen hilft: So oft wie möglich die Beine hochlegen. Abhilfe schaffen auch kalte Wickel. Dazu ein Handtuch in einen Liter eisgekühltes Wasser mit zwei Löffeln Apfelessig tunken, auswringen und um die Knöchel wickeln. Bewährt haben sich zudem Lotionen mit Rosmarin oder Menthol.

Sanfte Schwitzkur

Regelmäßige Saunabesuche stärken nicht nur das Immunsystem, sondern wirken sich auch positiv auf die Psyche aus. Schwangere sind davon nicht ausgenommen, sofern sie an die Schwitzstube gewöhnt sind. Für weniger gestandene Saunistinnen gilt: Mit dem Arzt abklären, ob ein Saunabesuch unbedenklich ist. Grundsätzlich gilt: Zwei Saunagänge á 60 Grad reichen aus. Das Tauchbecken ist für Schwangere übrigens tabu – der Schlauch tut es auch. 

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