Hypnobirthing - was ist das?

Diese Übung ist eine Hypnoseübung. Genauer gesagt: eine Selbsthypnose. Und darum geht es beim Hypnobirthing. Bei einer Geburt denken viele Frauen an Schmerzen. Doch der Schmerz verstärkt sich erst, weil wir Angst haben und uns verkrampfen. Hypnobirthing will uns die Angst nehmen.

„Das hat nichts mit der bekannten Show-Hypnose zu tun“, sagt Gabriele ­Onneken, Hypnobirthing-Kursleiterin aus Hamburg. „Wenn wir ein Buch lesen und alles um uns herum vergessen oder träumend in die Gegend starren, befinden wir uns in Hypnose“, erklärt Onneken. „Diesen Zustand der vollständigen Entspannung und Konzentration kennt jeder.“

Und ihn gilt es, beim Hypnobirthing auch unter der Geburt herzustellen. Denn: Wer während der Geburt entspannt ist, kann durch diesen angstfreien Trancezustand die Schmerzen so gering wie möglich halten. „Das bedeutet nicht unbedingt, dass wir keine Schmerzen spüren, sondern dass wir sie anders und als nicht so schlimm wahrnehmen“, sagt Julia Wente, ebenfalls Hypnobirthing-Kursleiterin aus Hamburg, die zwei Kinder mit Hypnobirthing zur Welt gebracht hat.

Unsere Hypnobirthing-Expertin
Hypnobirthing-Kursleiterin Julia Wente. Foto: Irlana Nörtemann

Julia Wente
Hypnobirthing-Kursleiterin, Mutter von zwei Kindern, Hamburg/Nordniedersachsen.

www.hypnobirthing-eimsbuettel.de

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