Everything changes Wenn ein Baby das Leben auf den Kopf stellt

Es gibt nichts, was das Leben so umkrempelt, wie das erste Baby. In unserer Kultur haben Mütter so viel Ahnung vom Umgang mit Säuglingen wie etwa von der Aufzucht von Pinseläffchen. Nämlich ziemlich wenig.

 

Woher sollen sie es auch wissen? Es gibt immer weniger Babys und die meisten Mütter sind, bevor sie eigenen Nachwuchs bekommen, in erster Linie mit dem Job, ihrem Freundeskreis und ihren Hobbies beschäftigt. Ein Baby zu haben, ist absolutes Neuland. Manche Mütter meistern das überraschend gut und fühlen sich fit und unternehmungslustig, andere wieder bekommen große Probleme. Es gibt sogar Mütter, die sagen: „Die Umstellung auf ein Leben mit Kind war für mich wie eine Gehirnwäsche“. Doch was genau erwartet Sie in den ersten zwölf Lebensmonaten Ihres Babys?

 

Die  ersten Tage nach der Geburt

Die Hormone spielen verrückt. Sie werden sich vielleicht über sich selbst wundern und stark mit sich und den körperlichen Veränderungen beschäftigt sein. Es fällt Ihnen schwer, sich auch noch um Ihr Baby zu kümmern. Stress und Verunsicherung sind dann typische Begleiterscheinungen und völlig natürlich. Keine Sorge, das normalisiert sich wieder. Sorgen Sie dafür, dass sie Unterstützung haben. Perfekt wäre, wenn der Vater sich für die ersten zwei bis drei Wochen Urlaub nimmt und Sie entlastet.

 

Dammschnitt

Bei der Geburt kann es zu einem Dammriss oder -schnitt kommen. Die Wunde muss meistens genäht werden, verheilt aber schnell. In den ersten Tagen kann das Sitzen und Laufen mit Dammriss/-schnitt schmerzhaft sein. Auch der Gang auf die Toilette kann unangenehm sein.

 

Stillen

Nach etwa drei Tagen kommt es zum Milcheinschuss. Das kann, muss aber nicht schmerzhaft sein. Gerade am Anfang haben viele Mütter Stillprobleme. Das kann daran liegen, dass das Baby die Brust nicht richtig nimmt, oder die Brustwarzen der Mutter wund werden und beim Stillen schmerzen. Auch das richtige Anlegen will geübt sein. Für fast alle Probleme gibt es eine Lösung. Fragen Sie schon im Krankenhaus nach der Hebamme oder einer Stillberaterin.

 

Babyblues

Um den dritten Tag herum sackt der Hormonspiegel ab und die meisten Frauen stürzen in eine Krise. Plötzlich ist alles zum Weinen, und es fließen auch bei vielen Frauen tatsächlich Tränen. Das dauert aber nicht lange und geht vorbei.

 

Viel zu viel Besuch 

Ist das Baby da, wollen alle es einmal sehen. Oft geben sich schon im Krankenhaus die Besucher die Klinke in die Hand und zu Hause geht es weiter. Be­sucher können im Wochenbett zum echten Problem werden. Bitten Sie um Verständnis.

 

Das Baby schreit 

Manche Babys schlafen sich groß, doch das sind längst nicht alle. Andere weinen schon in den ersten Tagen ziemlich viel, sodass Sie kaum Zeit für sich finden. Lassen Sie Ihr Kind zwischendurch von Personen Ihres Vertrauens betreuen, damit Sie sich nicht schon in den ersten Tagen übernehmen.

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