Kauftipps Der richtige Kinderwagen

Ob sportlich oder komfortabel – hier findest du heraus, welcher Kinderwagen zu dir passt. Fünf Modelle im Kurzporträt.

Foto: Seed

 

Allrounder: der Kombiwagen

Geeignet für: eine Familie, die langfristig plant

Vorteile:

  • Chauffiert die Kleinen von der Geburt bis etwa zum dritten Lebensjahr.
  • Das Neugeborene liegt in einer Babyschale.
  • Die Liegefläche ist ausreichend groß, so haben die Kleinen im Winter warm eingepackt genügend Platz.
  • Sobald das Kind sicher aufrecht sitzt, lässt sich der Wagen in ein Sportmodell umwandeln.
  • Beim Kauf auf die Höhe der Griffstange und ausreichend Stauraum achten – wenn der Wagen den Einkaufswagen ersetzt.
  • Die Vorderräder sind wahlweise schwenkbar oder feststellbar.

Zum Beispiel: Seed Pli Mg, Basisausstattung mit Carry Cot, etwa 580 Euro, Infos: www.seed.dk

 

Sportskanone: der Jogger


Foto: Trends for kids

Geeignet für: eine aktive Familie

   

Eigenschaften:

  • Drei breite, luftbefüllte Reifen und ein geringes Gewicht machen den Jogger zum komfortablen Fitnesspartner auf unwegsamem Terrain. Der Wagen sollte vom Hersteller ausdrücklich für sportliche Aktivitäten ausgezeichnet sein. Eine gute Federung schützt idealerweise vor Erschütterungen.

Achtung: Einige Modelle sind erst für Kinder ab neun Monaten geeignet.

Zum Beispiel: Trends for Kids Joggster III 12", etwa 490 Euro, Infos:  www.buggy.de

 

Stadtflitzer: der Shopper

Foto: Britax Römer

Geeignet für: eine unternehmungslustige Familie

Eigenschaften:

  • 
Das Leichtgewicht lässt sich problemlos durch den  Großstadtdschungel manövrieren.
  • Ein großer Korb unter der Sitzfläche bietet Stauraum für Einkäufe.
  • Viele Modelle verfügen über ein Shop `n Drive-System: Eltern können mit ein paar Handgriffen eine Autoschale auf dem Gestell befestigen.
  • Die kleinen Passagiere sollten bereits sitzen können, wenn sie mit dem Shopper auf große Fahrt gehen.

Zum Beispiel: Britax B-Motion 4, etwa 290 Euro, Infos: www.britax-roemer.de

 

Familienkutsche: der Duo-Wagen

Foto: ABC Design

Geeignet für: zwei kleine Passagiere – entweder Zwillinge oder unterschiedlich alte Kinder, zum Beispiel ein Baby und ein Kleinkind



Eigenschaften:

  • 
Eltern, die zwei Kinder transportieren möchten, haben zwei Optionen: Die Kleinen nehmen nebeneinander Platz. Diese Modelle passen allerdings mitunter nicht durch enge  Supermarktgänge oder schmale Türen. Die andere Möglichkeit ist ein Tandemwagen. Die Sitze sind hier hintereinander oder gegenüberliegend angeordnet.
  • Der Wagen muss variabel sein: Ist man mit Säugling und Kleinkind unterwegs, sollte einer der beiden Sitze gegen eine Liegeschale auszutauschen sein.

Zum Beispiel: Zwillingswagen Zoom, etwa 500 Euro, Infos: www.abc-design.de

 

Globetrotter: der Buggy

Fotos: Joie, Maxi-Cosi, Nuna, Quinny

Geeignet für: eine mobile Familie

Eigenschaften:

  • 
Kompakt, leicht und blitzschnell zusammenklappbar – der Buggy ist der ideale Wegbegleiter gerade für Urlauber.

  • Der Mini unter den Kinderwagen eignet sich für kleine Passagiere, die bereits sitzen können. Wenn du ihn für kleinere Babys nutzen willst, prüfe vorab, ob sich die Rückenlehne in eine für Babys geeignete Liegeposition stellen lässt. 


 

Zum Beispiel: Joie Brisk, etwa 140 Euro, Infos: www.joiebaby.com

Maxi-Cosi Mura Plus, etwa 535 Euro, Infos: www.maxi-cosi.de

Nuna Pepp Luxx, etwa 260 Euro, Infos: www.nuna.eu

oder Quinny Zapp Xtra², etwa 260 Euro, Infos: www.quinny.de                               

 

 

 

Spar-Tipp
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Das 1x1 des Kinderwagenkaufs
Bevor du dich für einen Kinderwagen entscheidest, solltest du ihn auf Herz und Nieren prüfen: Können wir den Wagen problemlos tragen? Hat er eine Feststellbremse, die mindestens auf zwei Räder wirkt? Lässt sich der Schiebegriff auf verschiedene Körpergrößen einstellen? Neben der Funktionalität gilt es, auf die Sicherheit zu achten: Ein Prüfsiegel (zum Beispiel das GS-Siegel) darf nicht fehlen. Zudem sollte der Radabstand möglichst groß sein, damit das Gefährt standfest ist. Generell gilt: Je größer die Räder, desto geländetauglicher ist der Wagen. Und: Riechen Polster oder Gurte auffällig, ist dies womöglich ein Hinweis auf Schadstoffbelastung.

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