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dm und Kinderheldin

Hebammenhilfe per Mausklick

Der Drogerie-Markt dm kooperiert mit dem Online-Beratungsportal "Kinderheldin". Das Ziel: Digitale Beratung und Unterstützung von Schwangeren und jungen Familien.

"Sollte ich noch ein Kind bekommen, fürchte ich mich nicht so sehr vor der Geburt, sondern davor, überhaupt eine Hebamme zu finden, die mich betreut." Diesen Satz sagte kürzlich eine Freundin zu mir. Und er ist so wohl eins zu eins auf tausende andere Frauen übertragbar. Denn der Hebammenmangel in Deutschland spitzt sich immer weiter zu. Eine Hebamme zu finden, sei mittlerweile eine Art Glückspiel, sagt auch Franziska Luck, die selbst als Hebamme in Hamburg tätig ist

Der dm Drogerie Markt hat sich aus diesem Grund mit dem Online-Beratungsportal "Kinderheldin" zusammengetan, um schwangere Frauen und junge Eltern zu unterstützen. "Werdende Mütter und Väter haben oft unzählige Fragen, denn mit einer Schwangerschaft beginnt ein ganz neuer Lebensabschnitt. Sei es während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder im Wochenbett: Eine Hebamme ist für all diese Fragen die richtige Ansprechpartnerin", so dm-Geschäftsführer Sebastian Bayer. "Das Angebot von Kinderheldin kann werdenden Müttern und Vätern helfen, diese Fragen online professionell zu beantworten."

Wie funktioniert die Online-Beratung?

In der Zeit von 7 Uhr bis 22 Uhr können Hilfesuchende sich per Telefon oder per Live-Chat auf dem Portal an eine Hebamme wenden. Und das täglich! So ist gewährleistet, dass die medizinisch fundierten Beratungen auch am Wochenende oder an Feiertagen stattfinden können. Manche Fragen dulden eben keinen Aufschub. Denn gerade frisch gebackene Eltern oder Schwangere brauchen oftmals schnell eine Antwort auf eine Frage, die sie gerade verunsichert. 

Die Beratung durch die Hebammen bei Kinderheldin, die durch einen medizinischen Beirat unterstützt werden, ist kostenpflichtig. Man kann zwischen einem einzelnen Gespräch oder Chat für 7,50 Euro, einem Monatspaket für 29 Euro oder einer 10er-Karte für 69 Euro wählen. Interessant ist, dass fünf Geburtskliniken sowie drei Krankenkassen, darunter z. B. die Barmer, die Leistungen erstatten. Damit reagieren die Krankenkassen wohl auch auf die aktuelle Situation: Denn jede gesetzlich krankenversicherte Frau hat einen Anspruch auf Hebammenhilfe. Eine Hebamme ersetzen kann das Angebot sicherlich nicht – und so ist es auch nicht gedacht. Es bietet ein ergänzendes Angebot zur Betreuung durch die Hebamme vor Ort. Oder aber reicht Frauen, die keine Hebamme gefunden haben, zumindest eine helfende Hand. 

Weiterführende Infos zur Kooperation von dm und Kinderheldin

Wenn du dich näher über das Projekt informieren möchtest, findest du auf der Webseite www.dm.de/kinderheldin mehr Infos. Auch im Video, wird das Konzept noch einmal genauer erklärt. 

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