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Helfer, die die Geburt erleichtern

Nützliche Helfer im Kreißsaal

Eine Geburt gehört zweifelsohne zu den heftigsten Erfahrungen im Leben einer Frau. Ausschalten kann man Wehenschmerzen nicht. Aber: Pezziball & Co. machen die Wehen immerhin erträglicher.

 

Weiße Wände, grelles Licht und OP-Feeling sind zum Glück Vergangenheit. Moderne Kreißsäle setzen auf harmonische Farbgestaltung, Musik und gemütliche Atmosphäre, kurzum: schaffen einen Rahmen, in dem sich Frauen bei der Geburt so gut wie möglich entspannen können. An den Informationsabenden, die viele Kliniken für werdende Eltern anbieten, kann man dann auch einen Blick in den Kreißsaal sowie auf die Hilfsmittel darin werfen. 

 

Das Kreißbett: Wunderwerk der Technik

Das Bett im Kreißsaal zeichnet sich durch zahlreiche technische Raffinessen aus: Es ist extra breit und verfügt über verschiedene Haltegriffe; Liegefläche, Kopf- und Fußteil lassen sich so einstellen, dass eine Frau während der Geburt fast jede erdenkliche Position einnehmen kann. Werdende Mütter, die im Bett entbinden, bekommen ihr Baby also nicht zwangsläufig im Liegen – sondern oft kniend, hockend oder sitzend. Bei Komplikationen kann man das Bett mit wenigen Handgriffen umbauen

 

Die Badewanne: angenehm schwerelos

Auch wer sein Kind nicht gleich im Wasser zur Welt bringen möchte, profitiert von einem Bad in der speziellen Wanne mit Haltegriffen, Nacken- und Fußstützen: Im warmem Wasser veratmen Frauen die Wehen nämlich besser, sie fühlen sich entspannt und angenehm schwerelos. Voraussetzung für ein Bad in der Wanne ist, dass Mama in spe gesund ist und keinerlei Infektionen vorliegen.

 

Der Gebärhocker: die Schwerkraft als Geburtshelfer

Beim Gebärhocker handelt es sich um einen niedrigen, halbkreisförmigen Stuhl ohne Lehne und Sitzfläche, auf dem die Frau ihr Kind hockend entbindet. Auf diese Weise macht sie sich die Gesetze der Schwerkraft zunutze – die Austreibungsphase geht schneller voran.

 

Tuch und Pezziball: stabile Hilfsmittel

Um dem Rücken Entspannung zu verschaffen und zur Unterstützung bei den Presswehen, hängt im Kreißsaal ein Tuch von der Decke, an dem sich Mama in spe festhält beziehungsweise hochzieht. Viele Gebärende kombinieren das Tuch mit dem Pezziball. Dieser einem Gymnastikball ähnliche Geburtshelfer wird gern in der Eröffnungsphase benutzt, da er die Schwerkraft optimal nutzt und so als „Wegbereiter“ fungiert. Mit kreisenden Bewegungen auf dem Pezziball entlasten Schwangere außerdem den Rücken.

 

Das Romarad: in der Schwebe

Auf den ersten Blick sieht das Romarad wie ein Fitnessgerät aus. Der Vorteil dieses besonderen Gebärstuhls, der aus einem schwebenden Hocker in einem Rad besteht: Die Schwangere kann die Geburtsposition – sitzend oder liegend – selbst wählen. Und: Sich zwischen den Wehen zur Entspannung sanft hin und her wiegen.

 

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