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Rezepte und Ernährung

Erdbeeren in der Schwangerschaft

Eines der meist diskutierten Themen rund um Schwangerschaft ist die Ernährung. Was darf man als werdende Mama essen, was nicht? Eine immer wieder aufkommende Frage ist, ob man Erdbeeren in der Schwangerschaft essen darf oder lieber vermeiden sollte.

Gesunde Lebensmittel in der Schwangerschaft

Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gesundes Kind. Es gibt unzählige Internetseiten, Bücher oder auch Forendiskussionen, in denen das Thema "Ernährung in der Schwangerschaft" ausführlichst und detailliert betrachtet wird.

Natürlich gibt es Lebensmittel, die Schwangere lieber nicht zu sich nehmen sollten. Dazu gehören unter anderem Rohmilch-Produkte, Sushi oder auch generell vorgefertigte, abgepackte Lebensmittel wie Sandwiches und Salate. Dem gegenüber stehen vor allem Obst und Gemüse, die natürlich regelmäßig (nicht nur während der Schwangerschaft) verzehrt werden sollten. Vor allem, weil sie viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten. Sie sind eine gute Quelle wichtiger Mikronährstoffe, die in keiner ausgewogenen Ernährung fehlen dürfen.

Erhöhen Erdbeeren das Allergie-Risiko des Babys?

Oft kommt auch die Frage auf, ob Erdbeeren zu jenen Lebensmitteln gehören, die gern in größerer Menge gegessen werden dürfen. Das resultiert unter anderem aus dem Gerücht, dass der Verzehr von Erdbeeren in der Schwangerschaft das Risiko für eine Allergie beim Kind erhöhen soll. Doch dies ist pauschal so nicht zu sagen.

Grundsätzlich gilt: Erdbeeren sind sehr gesund. Mit 33 Kalorien auf 100 Gramm sind sie besonders kalorienarm und beinhalten, neben einer hohen Konzentration an den Vitaminen A und E, reichlich B-Vitamine wie Vitamin B3, Vitamin B6 und dem wichtigen Vitamin B9. Ähnlich dem Spinat sind auch Erdbeeren reich an Magnesium und Kalzium. Vom hohen Anteil an Vitamin C ganz zu schweigen. Bei Erkrankungen der Leber wird beispielsweise auch auf Erdbeeren gesetzt.

Besonders Folsäure ist ein wichtiges Vitamin für Schwangere. (Zu diesem Thema findest du weiter unten noch zusätzliche Artikel.) Und da Erdbeeren mit 45 Mikrogramm pro 100 Gramm ein guter Lieferant dafür sind, solltest du sie auf jeden Fall in der Schwangerschaft essen - wenn du Folgendes beachtest:

Während der Schwangerschaft sollte auf die roten Früchte, laut verschiedener Experten, verzichtet werden, sollte es innerhalb der Familie bereits Unverträglichkeiten oder Allergien geben. Sollten beide Elternteile Erdbeeren ohne Einschränkung vertragen, dürfte es für das Kind keinerlei Probleme geben. Ist der Vater des Kindes allergisch, so besteht ein gewisses Risiko, dass dies auch beim Baby auftreten könnte. Ist die Mutter bereits allergisch, so stellt sich die Frage nach dem Verzehr von Erdbeeren selbstverständlich gar nicht erst. 

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Sind Erdbeeren während der Stillzeit erlaubt?

Stillende Frauen sollten beim Verzehr von Erdbeeren ebenfalls einiges beachten. Frische Erdbeeren sollten immer gründlich gereinigt werden, da sonst Keime sowie beim Anpflanzen eingesetzte Gifte zur Schädlingsbekämpfung an ihnen haften bleiben. Dementsprechend könnten diese in den mütterlichen Körper und folglich in die Muttermilch gelangen. Waschen ist also Pflicht. Aber dies sollte natürlich grundlegend mit jedem frischen Obst geschehen. 

Gerade in der Stillzeit setzen sich Mütter besonders mit ihrer eigenen Ernährung und deren Auswirkung auf die Gesundheit ihres Kindes auseinander. Es wird versucht, auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, um Allergien beim Baby vorzubeugen. Es wird befürchtet, dass diese Allergene mit der Milch aufnehmen könnten. Auch hier gibt es Expertenstimmen, die sich gegen die bewusste Einschränkung in der Ernährung aussprechen. Wissenschaftlich belegt sei diese Form der Vorbeugung nicht. Sollte also auch hier keine Unverträglichkeiten vonseiten der Mutter bestehen, gibt es für den Genuss von roten Erdbeeren grünes Licht.

Und für den direkten Genuss, haben wir hier noch drei super leckere Erdbeer-Rezepte für dich – die du nun ohne Bedenken nachmachen kannst:

Erdbeer-Quarkcreme mit karamellisierten Pinienkernen

Zutaten für 4 Portionen Für den Quark:

  • 400 g Magerquark
  • 200 g Naturjoghurt
  • 40 g Puderzucker, gesiebt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Saft und Schale von ½ Biozitrone
  • 100 ml Sahne

Für die Soße:

  • 400 g Erdbeeren
  • 70 g Gelierzucker 2:1(z.B. Diamant)
  • 20 ml Mandelsirup

Für die Pinienkerne:

  • 3 EL Zucker
  • 3 EL Pinienkerne

Außerdem:

  • 4 schöne, kleine Erdbeeren zum Dekorieren

So geht’s 

1. Quark mit Joghurt, Puderzucker, Vanillezucker, Zitronensaft und -schale mit dem Handmixer cremig rühren. Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Kalt stellen.

2. Die Hälfte der geputzten Erdbeeren in einen Topf geben und pürieren, Gelierzucker und 50 ml Wasser dazugeben und aufkochen. Drei bis vier Minuten kochen lassen und danach vom Herd nehmen.

3. Die andere Hälfte der Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und mit dem Mandelsirup vermengen. Dann die Soße kalt stellen.

4. Zucker in einer kleinen Pfanne schmelzen und Pinienkerne unterrühren. Die Kerne auf Backpapier geben, auseinanderziehen und trocknen lassen.

5. Die Quarkcreme mit der Erdbeersoße anrichten. Mit klein geschnittenen Erdbeeren und Pinienkernen dekorieren.

Pro Portion ca. 396 kcal, 18 g E, 11 g F, 52 g KH

Zubereitung: etwa 35 Minuten

 

Erdbeeren mit Basilikum-Honig-Pesto

Zutaten für 2 Portionen

  • 300 g Erdbeeren
  • ½ Bund Basilikum
  • 25 g geröstete Pinienkerne
  • 2 EL Honig
  • 25 ml Raps-Kernöl
  • etwas Pfeffer a. d. Mühle

So geht’s 

1. Erdbeeren waschen und putzen. Auf Tellern anrichten: entweder als ganze Frucht, halbiert mit der flachen Seite nach unten oder in dünnen Scheiben.

2. Basilikum waschen und trocken schütteln. Blätter abzupfen und klein schneiden. Mit Pinienkernen, Honig und Öl pürieren.

3. Erdbeeren mit dem Basilikum-Pesto beträufeln. Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Pro Portion ca. 274 kcal, 4 g E, 19 g F, 20 g KH

Zubereitung: ca. 15 Minuten

Herzhafter Kartoffelsalat mit Erdbeeren

Zutaten für 2 Portionen

  • 400 g kleine Kartoffeln (z. B. Drillinge)
  • ½ Bund Schnittlauch
  • 125 ml Cremefine zum Kochen
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer a. d. Mühle
  • 1 EL Aceto balsamico bianco
  • 15 g Sonnenblumenkerne
  • 15 g Kürbiskerne
  • 50 g Rucola
  • 150 g Erdbeeren

So geht’s 

1. Kartoffeln waschen, je nach Größe halbieren oder vierteln und mit Schale in Wasser in ca. 15 Minuten gar kochen. Auskühlen lassen.

2. Inzwischen Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und mit Cremefine und der durchgepressten Knoblauchzehe verrühren. Dressing mit Salz, Pfeffer und Aceto abschmecken.

3. Sonnenblumen- und Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis die Kerne anfangen zu duften. Rucola putzen, waschen und trocken tupfen. Stiele abschneiden, den Rest mundgerecht zerzupfen. Erdbeeren waschen, trocken tupfen und entkelchen. Größere Erdbeeren vierteln oder achteln.

4. Kartoffeln und Dressing vermischen. Vor dem Servieren zerzupften Rucola, geröstete Kerne und Erdbeeren unterheben. 

Pro Portion ca. 310 kcal, 9 g E, 16 g F, 32 g KH 

Zubereitung: ca. 35 Minuten

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